Philosophische Gesellschaften und Vereine
Initiativen und Veranstaltungen, die auch für interessierte Laien in Frage kommen

Neben wissenschaftlichen Instituten und Akademien, die Sie über die «Adressenseiten» erreichen, gibt es im deutschsprachigen Raum auch eine Vielzahl philosophischer Vereinigungen, die sich als private bzw. privatwirtschaftliche Initiative, Verein oder staatliche bzw. kommunale Organisation um philosophisch-(politische) Anliegen kümmern.
Im Folgenden haben wir auf jene Gruppierungen aufmerksam gemacht, deren Zielsetzungen nicht oder nicht nur wissenschaftlicher Natur sind und die sich vor allem auch an eine interessierte bzw. engagierte Öffentlichkeit wenden.
Bei den erklärenden Texten handelt es sich ausschließlich um Zitationen aus den Homepages der jeweils genannten Gesellschaften.
Viele dieser Vereinigungen sind obendrein als Veranstalter aktiv. Deshalb haben wir diese Seite nicht numerisch, sondern alphabetisch geordnet und den Städtenamen stets dann hinzugefügt, wenn dort öffentliche Versammlungen stattfinden.
Über die Veranstaltungsangebote unterrichtet die Seite «Veranstaltungen».







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Agora
Siehe: Oberösterreichische Gesellschaft für Philosophie

Allgemeine Gesellschaft für Philosophie in Deutschland
siehe: Deutsche Gesellschaft für Philosophie

ARGOS e.V.
Institut für gesellschaftswissenschaftliche Studien, praktische Philosophie und Bildung

Wer wir sind

Das Institut für gesellschaftswissenschaftliche Studien, praktische Philosophie und Bildung ARGOS e.V. ist eine Forschungs- und Bildungseinrichtung, in der sich Personen aus verschiedenen Praxis- und Wissenschaftsbereichen zusammengeschlossen haben. Gemeinsames Anliegen der Mitglieder von ARGOS e.V. ist es, wissenschaftliche und praktisch-pädagogische Erkenntnisse im interdisziplinären Austausch zu erarbeiten und diese einem größeren Kreis von Interessierten zugänglich und transparent zu machen.

Was wir wollen
 
Ein Schwerpunkt der FORSCHUNGSARBEIT besteht in der wissenschaftlichen Reflexion von allgemeinen sozialen, politischen, technologischen und ökologischen Entwicklungen. Die Betrachtung und Bewertung von Folgewirkungen dieser Entwicklungen auf den einzelnen, gesellschaftliche Gruppen sowie Natur und Umwelt finden hierbei besondere Berücksichtigung.Das Institut führt eigene Forschungsprojekte durch und übernimmt Forschungsaufträge von Institutionen, Organisationen und Einzelpersonen. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in eigenen Publikationen bzw. Forschungsberichten festgehalten und einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Im Zentrum der BILDUNGSARBEIT stehen drängende soziale, politische und durch die technologische Entwicklung induzierte Probleme. Ziel ist die Förderung der Diskussions- und Streitkultur innerhalb der Gesellschaft sowie die argumentative Stärkung einer kritischen Öffentlichkeit. Weiteres Ziel ist die Zusammenführung von Forschung und Bildung und der Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse und Erkenntnisse in die öffentliche und politische Diskussion. In Bildungs- und Fortbildungsveranstaltungen werden andere und eigene Forschungsergebnisse vermittelt sowie neue didaktische Konzepte entwickelt und erprobt.

Was wir bieten

Planung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen (Vorträge, Seminare, Workshops etc.) zu aktuellen politischen, sozialen und ökologischen Problemen.

Planung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen (z.B. für medizinisches Fachpersonal, Lehrerinnen und Lehrer, Umweltschutzorganisationen, Parteien, Kirchen und Gewerkschaften).

Vermittlung von ReferentInnen für Seminare und Vorträge.

Ausarbeitung und Anwendung von neuen didaktischen Konzepten.

Erstellung von Gutachten und Forschungsberichten zu erteilten Forschungsaufträgen (qualitative/quantitative Sozialforschung, Ethik-Expertisen etc.).

Berichte und Publikationen zu durchgeführten Forschungsarbeiten.

http://www.muenster.org/argos/

Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler / BdWi

Seit seiner Gründung 1968 engagiert sich der BdWi für eine Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung. Er bezieht auf Kongressen, in wissenschaftlichen Publikationen und politischen Stellungnahmen öffentlich Position zu Fragen von Wissenschaft, Forschung und Hochschulentwicklung. Im BdWi haben sich über tausend Natur-, Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen zusammengeschlossen. Sie alle verbindet ihr gemeinsames Interesse an einer emanzipatorischen Wissenschafts- und Bildungspolitik.

http://www.bdwi.de/

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Deutsche Gesellschaft für Philosophie

Die Deutsche Gesellschaft für Philosophie (AGPD e.V.) – vormals Allgemeine Gesellschaft für Philosophie – versteht sich als eine wissenschaftliche Gesellschaft, die auch Außenstehenden offen steht. Interessentinnen und Interessenten sollten gewillt und befähigt sein, sich an den wissenschaftlichen Diskussionen zu beteiligen. In der Regel ist hierfür eine Ausbildung in Philosophie erforderlich. Seit Platon wissen wir um die konstitutive Bedeutung des Dialogs. Dialoge und Diskussionen, philosophische Tagungen und Gesellschaften können jedoch noch keine Philosophinnen und Philosophen hervorbringen. Philosophische Bildung ist vielmehr oft  bereits Voraussetzung für den philosophischen Diskurs.

Der AGPD gehören sowohl individuelle Mitglieder als auch philosophische Gesellschaften als korporative Mitglieder an. Wir hoffen, weiterhin engagierte Philosophinnen und Philosophen zu finden, die über dieses Forum der Sache der Philosophie in Deutschland zu Verbreitung und Wirkung verhelfen.

Die Arbeit der AGPD wird dokumentiert in einer jährlich stattfindenden Arbeitstagung des Engeren Kreises, in dem alle Mitglieder der AGPD vertreten sind, welche Philosophie als Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer lehren und habilitiert sind. Alle drei Jahre findet ein Kongreß der Gesellschaft statt und in dessen Rahmen eine Mitgliederversammlung. Die Kongreßbeiträge werden veröffentlicht (siehe ausgewählte Publikationen der AGPD). Auf dem letzten Deutschen Kongreß für Philosophie 1999 in Konstanz "Die Zukunft des Wissens" wurden auch die Workshopbeiträge in einem Reader veröffentlicht.

Die AGPD pflegt die Beziehungen zu anderen philosophischen Gesellschaften und internationalen Organisationen (Korporative Mitglieder), insbesondere dem Dachverband aller philosophischen Gesellschaften und Internationalen Institute, der Fédération Internationale des Sociétés de Philosophie (FISP).

Die AGPD berät zuständige Behörden zu Fragen des Philosophie- und Ethik-Studiums sowie des Philosophie- und Ethikunterrichtes an den Schulen, einschließlich der Gestaltung von Prüfungsordnungen usw.; Verleger werden über die Zweckmäßigkeit und Dringlichkeit philosophischer Editionen und Textausgaben beraten und zu aktuellen Problemen des Studiums bzw. Unterrichts werden Stellungnahmen verfaßt. Die AGPD vermittelt Privatdozenten für Lehrstuhlvertretungen und berät Studenten bei Fragen der Orientierung in der Hochschullandschaft.

Die AGPD ist allen Richtungen des Philosophierens gegenüber offen und wendet sich keinem Zweig der Philosophie, keiner philosophischen Schule oder Strömung einseitig zu. Dies zeigt sich unter anderem daran, daß - mit 50jährigem Bestehen der Gesellschaft - über 800 Philosophen und philosophisch Interessierte Mitglied der Gesellschaft sind. Aufgrund ihrer erfolgreichen Arbeit findet die AGPD auch in benachbarten Ländern Interesse: ihr Mitgliederbestand beschränkt sich nicht nur auf die Bundesrepublik Deutschland; sie hat auch eine beträchtliche Anzahl Mitglieder aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Schweiz und Österreich. Die Vielfalt der Strömungen innerhalb der AGPD wird durch eine Bestimmung der Satzung möglich: für jedes Amt in der Gesellschaft ist nur eine einmalige Wiederwahl zulässig. Dadurch ergibt sich zwangsläufig ein ständiger Wechsel in der Zusammenarbeit des Vorstandes; andererseits sichert die Möglichkeit einmaliger Wiederwahl eine gewisse Kontinuität der Arbeit, da niemals der gesamte Vorstand ausgewechselt werden muß.

Organe der Gesellschaft sind die Allgemeine Zeitschrift für Philosophie (AZP) und die Zeitschrift für philosophische Forschung (ZfPhF).

http://www.dgphil.de/

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München
Die Philosophen.

Institut für dialogische und angewandte Philosophie e.V.

Wer wir sind
Was wir wollen
Was wir im Internet wollen
Wie wir unsere Arbeit finanzieren


Wir gründeten unseren Verein 1987 in erster Linie, um dem außerakademischen Bedarf an philosophischer Auseinandersetzung zu entsprechen. Dieser Bedarf entsteht aus problematischen Situationen des Einzelnen ebenso wie der Gesellschaft insgesamt und zeigt sich im Mangel an Orientierung einerseits und fehlendem Mut zu den eigenen Fragen und Lösungsansätzen andererseits. Es gilt, dieses philosophische Anliegen zu stärken und allgemein ins Gespräch zu bringen. Selbst durch die akademische philosophische Ausbildung gegangen sprechen wir jeden Interessierten jeglicher Alters- und Berufsgruppe an.

Im "Auf-der-Suche-Sein" bemühen wir uns, neue Möglichkeiten der Auseinandersetzung anzubieten. Dabei verstehen wir uns nicht als therapeutisches oder weltanschaulich gebundenes Zentrum, sondern bieten Foren für einen offenen, gesprächspartnerschaftlichen Austausch von Fragen und Meinungen (z.B. Philosophischer Gesprächskreis), auf dem der Mut zum eigenen Denken und zum Ausdruck der eigenen Meinung und deren Begründung gefördert werden soll. Wenngleich die Verstärkung der Wechselwirkung von Denken und Handeln ein wichtiger Bezugspunkt ist, so ist doch zu betonen, daß unser Unternehmen sich konzentriert auf Selbst-Erfahrung und -Bildung mittels Geistesbeschäftigung.

Noch sind Mensch und Welt nicht gültig beschrieben - immer bleibt ein Rest oder eine Widersprüchlichkeit bestehen. Dieses Phänomen ist nicht allein eine wissenschaftliche und philosophische Triebfeder, sondern beschäftigt auch den Alltagsmenschen in vielerlei Aspekten und Formen.
Gleichermaßen aber ist der Alltag auf-ge-räumt und läßt eine intensive und 'echte' Beschäftigung mit dem Sachverhalt nicht zu.
Es ist also vonnöten, daß Freiräume unterschiedlicher Art geschaffen und angeboten werden, um der Offenheit von Welt und Mensch ihr 'Recht' zu geben. Hierzu möchten unsere Veranstaltungen ihren Beitrag leisten.
DIE PHILOSOPHEN wollen mit ihren Unternehmungen Frei-Räume anbieten, einerseits um die Fragen, die das Leben aufwirft, auch tatsächlich zu stellen und ihnen ein gutes Stück nachzugehen, andererseits um Entwürfe von sogenannten 'großen Denkern' anzubieten, was solche Fragen sein können, wie mit ihnen umgegangen werden kann, wie sie beantwortet werden könnten.
DIE PHILOSOPHEN wollen dadurch zweierlei erreichen: Das philosophische Element, das in jedem Menschen steckt, fördern, aber auch die besondere Bedeutung, die die Philosophen der abendländischen Historie für unsere Herkunft und unser Fortkommen haben und haben können deutlich ins Bewußtsein bringen.
Wir sind in diesem Bestreben nicht weltanschaulich gebunden. Für uns hat das Fragen vorrangigen Wert gegenüber dem Antworten. Philosophie als Kunst des rechten Fragens will nicht nur über den Menschen philosophieren sondern mit ihm.

In verschiedenen Projekten versuchen wir aufgrund des Philosophieverständnisses, das über das Lesen von Büchern und Reden über mehr oder weniger berühmte Denker hinausgeht, auch, die Teilnehmer in eine Auseinandersetzung mit "den Sachen selbst" zu bringen (z.B. Philosophische Natur- und Stadterkundung). DIE PHILOSOPHEN haben sich diesen Namen gegeben um anzuzeigen, daß in spezifischem Horizont gearbeitet wird.

Die Website unseres Vereins soll nicht allein zur Öffentlichkeitsarbeit und Wirksamkeit bezüglich unserer Projekte dienen, sondern auch zur Auseinandersetzung mit den Neuen Medien beitragen; insbesondere deren Dialogbegriff ist kritisch zu befragen. Hierfür ist ursprünglich (als wir noch mit den Möglichkeiten einer Mailbox experimentierten und der Durchbruch des Internets und des WWW noch bevorstand) eine eigene Projektgruppe organisiert worden. Bedauerlicherweise geschieht auf der Ebene der philosophisch-kritischen Auseinandersetzung mit dem Medium und dem Dialogbegriff in dessen Horizont - gerade auch bei uns selbst - momentan viel zu wenig. Insbesondere für dieses Diskussionsthema sind wir angewiesen auf Öffentlichkeit.

Die Website insgesamt hat sich inzwischen soweit organisiert, daß fortlaufend Differenzierungen präsentiert werden können. Sie will hierzu alle Interessierten für eigene Stellungnahmen und Vorschläge einladen (ein Gästebuch wird alsbald organisiert werden). Das Projekt selbst ist offen.

Wir sind ein eingetragener Verein und als gemeinnützig anerkannt. Wir finanzieren uns ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. In der Regel sind unsere Veranstaltungen kostenfrei, bei umfangreicheren Veranstaltungen zum Selbstkostenpreis kalkuliert. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, sind wir für Mitgliedschaften und Spenden dankbar; Ihre Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

http://www.die-philosophen.de/

Rostock

E.R.M.U.R
Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft Ethik und Recht in der Medizin an der Universität Rostock

Aus einem Lehrauftrag zum Thema "Medizin und Ethik" (1992) entstandene Veranstaltungsreihe an der Universität Rostock, die 1998 zur Gründung der Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft führte. Ihr gehören jeweils ein Vertreter der Juristischen, Medizinischen, Philosophischen und Theologischen Fakultät der Universität Rostock sowie der Evangelischen Krankenhausseelsorge am Universitätsklinikum an. Seit Ende 1999 verfügt die ERMUR zudem über eine Geschäftsstelle für Öffentlichkeitsarbeit. Die Arbeitsgemeinschaft ist für alle Interessierte offen.
„Die ERMUR hat sich zum Ziel gesetzt, den Diskurs über ethische und rechtliche Fragen in der Medizin zu fördern. An der Universität vorhandene Aktivitäten sollen zusammengeführt werden, um die Diskussionsplattform für ethische und rechtliche Probleme in der Medizin zu vergrößern.
Die Zusammenarbeit und Vernetzung mit Institutionen, Körperschaften und Verbänden wird gesucht.

http://www.ermur.uni-rostock.de/

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Der Verband verfolgt den allgemeinen Zweck, die ethische Bildung in der Bundesrepublik zu fördern.

Der Verband hat insbesondere folgende Ziele:

1. die bildungspolitische und inhaltliche Begründung, die Ausgestaltung und Fortentwicklung des Ethikunterrichts zu fördern, das Fach Ethik in seiner Stellung an der Schule und in den anderen Bereichen des Bildungswesens zu festigen und fortzuentwickeln,
2. die damit verbundenen Interessen des Faches Ethik und der Ethiklehrer aller Schularten wahrzunehmen,
3. zum Erfahrungsaustausch zwischen den Ethiklehrern beizutragen,
4. ihre Ausbildung und Weiterbildung zu unterstützen, und methodischen Entwicklung des Ethikunterrichts anzuregen und zur Diskussion zu stellen,
5. die Zusammenarbeit mit Forschung und Lehre an den Hochschulen zu entwickeln und das Gespräch zwischen Schule und Hochschule zu vertiefen,
6. die Belange des Faches und der Fachlehrer gegenüber den für das Schul- und Bildungswesen zuständigen Behörden und der Öffentlichkeit zu vertreten,
7. die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden zu suchen
8. den Erfahrungsaustausch hinsichtlich des Ethikunterrichts auf internationaler Ebene zu unterstützen

http://www.fv-ethik.de/

Ethikrat

siehe: Nationaler Ethikrat

European Group on Ethics in Science and New Technologies

The Group is an independant, pluralist and multidisciplinary body which advises the European Commission on ethical aspects of science and new technologies in connection with the preparation and implementation of Community legislation or policies.

In December 1997 the European Commission set up the European Group on Ethics to succeed the Group of Advisers on the Ethical Implications of Biotechnologie (GAEIB 1991-1997). During its first mandate the EGE (1998-2000) provided Opinions on subjects as diverse as human tissue banking, human embryo research, personal health data in the information society, doping in sport and human stem cell research. At a specific request of the President of the Commission, Romano Prodi, the Group also wrote the Report on the Charter on Fundamental Rights related to technological innovation.

On 24 April 2001 the Commission has appointed the twelve Members for the period 2001-2004 and amended the EGE remit in order to strengthen the role of the Group (EGE 2001-2004). The secretariat of the Group is an integral part of the Group of Policy Advisers.

Im Linkregister zahlreiche Adressen europäischer und internationaler Organisationen
(siehe auch: Prof. Dr. Rafael Capurro)

http://europa.eu.int/comm/european_group_ethics/index_en.htm

Heidelberg

European Institute for International Affairs

Das European Institute for International Affairs widmet sich der Förderung der Wissenschaften, der interdisziplinären Kooperation sowie dem Gedankenaustausch von Wissenschaftlern auf internationaler Ebene in den Geistes- und Sozialwissenschaften zum Wohle der Gesellschaft und der Zukunft Europas.
Da eine von den modernen Naturwissenschaften geprägte und technikgestützte Gesellschaft auf den permanenten Gedankenaustausch zwischen Natur- und Geisteswissenschaften nicht verzichten kann, sieht das European Institute eine der wichtigsten Aufgaben der Geistes- und Sozialwissenschaften in der Vermittlung und Verständigung als Bedingungen des wissenschaftlichen Fortschritts der hochtechnischen Gesellschaften zu fördern. Diesem Gedanken entsprechend umfaßt die Forschungsarbeit des Instituts Projekte, Veranstaltungen und Publikationen auf den Gebieten der internationalen Beziehungen, Soziologie, Ökonomie, Management, Verwaltungswissenschaften und Philosophie. Um den Herausforderungen und Veränderungen durch die Globalisierung zu entsprechen und sie mitzugestalten, arbeitet das European Institute mit Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland zusammen. Zu diesem Zweck baut es zudem ein Netzwerk an Partnerschaften und Kooperationsformen auf institutioneller und persönlicher Ebene auf. Dazu gehört die enge und permanente Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen, Forschungsinstituten und Universitäten in Europa und Übersee sowie mit Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland. Die Arbeit des Instituts umfaßt entsprechend dem Interdisziplinaritätsgedanken ein breit angelegtes Angebot an Veranstaltungen und Forschungsprojekten auf den Gebieten der Internationalen Beziehungen, Ökonomie, Management, Verwaltungswissenschaften, Soziologie, Philosophie und Politik. Schwerpunkte der Forschungsarbeit des Instituts sind:
• Internationale Volkswirtschaft & Management
• Internationale Beziehungen
• Verwaltungswissenschaften
• Soziologie, Politik und Philosophie

http://www.european-institute.net/

Hannover

Forschungsinstitut für Philosophie in Hannover

Das 1988 vom Bischof zu Hildesheim gegründete Forschungsinstitut widmet sich vor allem sozial- wie religionsphilosophischen und wirtschaftsethischen Fragen . In der von der gleichnamigen Stiftung erklärten Zielsetzung heißt es:

Die Spezialisierung in den Wissenschaften hat eine Explosion des Wissens mit sich geführt - und eine neue babylonische Sprachverwirrung. Die Entwicklungen in der Wirtschaft lassen in Teilen der Welt den Lebensstandard wachsen, bergen aber auch sozialen Sprengstoff in sich und führen zur Exklusion. Die Erfolge in Naturwissenschaften und Technik, besonders in der Biologie, der Medizin und der Informationstechnik, stellen uns vor nie da gewesene ethische Probleme. Die beschleunigte Globalisierung birgt große Risiken, aber auch ebenso große Chancen. Trotz vieler Erfolge in Einzelbereichen nimmt die Gefährdung der Umwelt zu. Spezialisten im sachgemäßen Umgang mit solchen Fundamentalproblemen sind Philosophen und Theologen. Die Philosophie kann Methoden und ein begriffliches Instrumentarium zur Antizipation von Entwicklungen, zur Bewältigung von Unübersichtlichkeit und für die ethische Argumentation einbringen, die Theologie eine reiche Erfahrung im Umgang mit den geistigen und sittlichen Fragen, die die Menschen bewegen. Das FORSCHUNGSINSTITUT FÜR PHILOSOPHIE HANNOVER, das erste philosophische Institut in kirchlicher Trägerschaft in Deutschland, ist eine innovative Forschungseinrichtung, in der Philosophen gemeinsam mit Theologen und Vertretern anderer Fächer interdisziplinäre Grundlagenforschung betreiben und damit die zunehmend der Lehre verpflichteten Universitäten ergänzen. Das FORSCHUNGSINSTITUT möchte mit seiner wissenschaftlichen Arbeit zu einer ethischen und kognitiven Orientierung im privaten wie im gesellschaftlichen Leben beitragen. Dazu führt es einen engagierten Dialog mit allen an diesen Fragen Interessierten in Öffentlichkeit und Kirche.

http://www.fiph.de/

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Frankfurt / Main


Das Forum für Philosophie GmbH (früher: Forum für Philosophie Bad Homburg GmbH) ist ein privatrechtlich organisiertes und als gemeinnützig anerkanntes Institut für Forschung und Lehre in der Philosophie. Es besteht seit November 1985 und wurde im wesentlichen durch Spenden aus privater und später auch aus öffentlicher Hand unterhalten.

Es gibt Probleme, welche die menschliche Vernunft zum Nachdenken zwingen, weil sie das Leben der Menschen insgesamt betreffen. Solche Grundsatzfragen bleiben von den spezialisierten Wissenschaften unbeantwortet. Nur in der Philosophie wird nach Ursachen, Sinn und Zweck des menschlichen Daseins gefragt und eine rational begründbare Antwort gesucht.

Das Forum für Philosophie will dem Bedürfnis nach einer vernünftigen Erörterung dieser Probleme entgegenkommen, indem es Wissen und Argumente aus dem Traditionsbestand der Philosophie vermittelt. Dabei wird es von der Idee geleitet, daß die Philosophie ihren Zweck nicht erfüllt, wenn sie nur Schulweisheit bleibt und nicht zur Weltweisheit wird.

Die Gesellschaft fördert zwar Philosophie, weil ein Interesse daran besteht, daß die grundsätzlichen Fragen nicht irrational beantwortet werden. Dennoch kann dieses Interesse vermutlich nur unzureichend befriedigt werden, solange die Philosophie nur als Universitätsdisziplin gefördert wird und insofern bloß esoterisch ist.

Das Forum für Philosophie ist ein Lehr- und Forschungsinstitut. Seine Lehrfunktion besteht darin, Kurse, Vorträge und Diskussionen für interessierte Bürger/innen zu veranstalten. Philosophie läßt sich ohne nennenswerten Qualitätsverlust an den gebildeten Laien vermitteln.

Philosophie kann nur dann originär vermittelt werden, wenn der Ort ihrer Vermittlung zugleich ein Forschungsinstitut ist. Zu den Forschungsaufgaben des Forums für Philosophie gehören insbesondere die Veranstaltung von Fachtagungen und Veröffentlichung von Büchern, die aus diesen Tagungen hervorgehen. Zur Publikation kann auch der eigene Verlag benutzt werden.

http://www.forum-ffm.de/start.htm

Bonn

Geisteswissenschaft im Dialog

Die Veranstaltungsreihe Geisteswissenschaft im Dialog stellt ein aktuelles Diskussionsforum dar für Fragen aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft, die informativ, unterhaltsam und gegenwartsnah präsentiert werden.

Mit ihr will die «Union der deutschen Akademien der Wissenschaften» gemeinsam mit der «Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leipniz» einen Dialog anregen zwischen Vertretern der Geistes- und Naturwissenschaften mit Repräsentanten der Wirtschaft, kultur und aus anderen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Es gilt die Perspektive der Geistes- und Sozialwissenschaften in der öffentlichen Diskussion aktueller gesellschaftsrelevanter Fragestellungen einzubringen, die sich aus den Chancen und Risiken der Naturwissenschaften in ihrer Komplexität ergeben.

http://www.gidialog.de/

Gesellschaft für Analytische Philosophie / GAP

Ziel der 1990 in Berlin gegründeten Gesellschaft ist die Förderung und Vermittlung analytischer Philosophie durch internationalen (insbesondere auch Osteuropa) Informationsaustausch, Koordination und Beratung bei Forschungsprojekten, Mitwirkung bei der Forschungsförderung, Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie durch die Organisation von Tagungen und Kongressen.

Der von der GAP veranstalte internationale Kongress zur analytischen Philosophie findet im Dreijahresturnus statt (`91 Saarbrücken, ´94 Leipzig, ´97 München, 2000 Bielefeld); zukünftig sollen zwei Fachtagungen im Jahr die deutschsprachige Analytische Philosophie international noch sichtbarer machen. Wer eine entsprechende Tagung durchführen will, kann sich an den GAP-Vorstand wenden.

Die Gesellschaft ist mit über 600 Mitgliedern eine der größten philosophischen Gesellschaften in Europa. Die Mitgliedschaft ist breit gestreut, sie umfasst Lehrende und Studierende der Philosophie und Interessierte außerhalb der Hochschule.
Die Reihe “Perspektiven der Analytischen Philosophie” wird von Georg Meggle und Julian Nida-Rümelin herausgegeben; Mitteilungen der GAP werden in der Zeitschrift “ERKENNTNIS - An International Journal of Analytic Philosophy” veröffentlicht.

http://www.gap-im-netz.de/

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Hamburg


Gesellschaft zur Erforschung und Förderung angewandten Philosophierens e.V.

Die GEFAP möchte Interesse am Philosophieren aufnehmen und fördern, den Nutzen von Philosophie und Philosophieren erfahrbar machen, Vorurteile gegenüber dem Fach Philosophie abbauen, an konkreten Beispielen Philosophie anwenden, zeigen, dass jeder seine philosophischen Kompetenzen erweitern kann und philosophisch interessierte Menschen in Veranstaltungen zusammenbringen
Zu diesem Zweck bietet die Gesellschaft auch philosophische Abende zu einem Rahmenthema an.

http://www.gefap-philosophieren.de/

Gesellschaft für antike Philosophie / GANPH

Die Auseinandersetzung mit Werken der griechischen und der lateinischen Antike ist geeignet, auch denen, die heute Philosophie treiben oder das Philosophieren lernen wollen, wertvolle Erfahrungen und Einsichten zu vermitteln. In den Werken der Antike lassen sich für eine Vielzahl von heute vertretenen Positionen prototypische Vorläufer finden. Dank ihres hohen gedanklichen Niveaus und ihrer oft besonders prägnanten Konturierung philosophischer Grundpositionen sind die Werke der Antike exemplarische Beispiele philosophischer Argumentation, aber auch fruchtbarer Ausgangspunkt systematischer Überlegung.

Die institutionellen Bedingungen für eine solche Auseinandersetzung im akademischen oder schulischen Rahmen haben sich im deutschen Sprachraum während der letzten Jahre stetig verschlechtert. Professuren und Assistentenstellen des Feldes werden umgewidmet oder gestrichen. An den Schulen wird der altsprachliche Unterricht zurückgedrängt.

Die Wahrnehmung dieser Diskrepanz hat im Herbst 1999 zu dem Gedanken geführt, eine Gesellschaft zu gründen, welche die philosophische, philologische und althistorische Beschäftigung mit der Philosophie der Antike fördern soll. Der antiken Philosophie fehlt es im deutschsprachigen Raum, anders als etwa in Großbritannien oder den USA, an einem Organ, das ihre Interessen bündelt und gegenüber der Öffentlichkeit, den Universitäten und Schulen, anderen Bildungseinrichtungen und Förderinstitutionen sowie privaten Stiftern und Geldgebern artikuliert und koordiniert vertritt.

Die Initiative wendet sich an alle, die ein lebendiges Interesse an der wissenschaftlich-seriösen Rezeption der antiken Philosophie haben (einschließlich der Philosophie der Spätantike). Sie versteht sich als fächerübergreifend und möchte auch Interessierte außerhalb der Universitäten ansprechen, etwa die im Schuldienst Tätigen.

http://www.ganph.de/

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Köln u.a.

Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie e.V.
Society for Intercultural Philosophy
Société pour Philosophie Interculturelle

* Zweck: Studium der Philosophie im Vergleich der Kulturen und interkulturelle Verständigung.
* Periodica: Studien zur interkulturellen Philosophie (Rodorpi, Amsterdam), Rundschreiben an die Mitglieder.
* Veranstaltungen: Internationale Tagungen und Kongresse, Vorträge und Seminare.

Die GIP wurde 1992 als gemeinnütziger Verein gegründet und hat inzwischen Mitglieder in allen Erdteilen, die gemeinsam an der Sache der Interkulturellen Philosophie arbeiten. Es gilt die engen Schranken der eigenen kulturellen Bedingtheiten im Philosophieren zu öffnen und sich sowohl systematisch als auch historisch im gegenseitigen Austausch mit den philosophischen Bemühungen anderer, zunächst fremder Kulturen auseinanderzusetzen.
Die GIP und ihre Schwestergesellschaften veranstalten zu diesem Zweck regelmäßig Tagungen und Kongresse; außerdem wird die Diskussion in zahlreichen Publikationen geführt. Die Mitglieder der GIP bemühen sich darüberhinaus, das Anliegen der Interkulturalität in Vorträgen, in Forschung und Lehre und in Diskussionsrunden bekannt zu machen. Gesprächskreise finden auf regionaler Ebene statt.

http://www.int-gip.de

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Nürnberg

siehe auch:
«Aufklärung und Kritik
Zeitschrift für freies Denken und humanistische Philosophie»

Die politische Freiheit gehört nicht zu den Dingen, die man dauerhaft besitzen kann. Sie muß ständig neu erkämpft und durch Institutionen gesichert werden. Sie verlangt Engagement und zur rechten Zeit auch Opferbereitschaft, will man nicht selber eines Tages das Opfer politischer Gewalt sein.

Freies Denken und rationales Handeln werden heute von drei Seiten zugleich angegriffen oder unterminiert: auf der materiellen Ebene verdrängen Gewalt oder Gewaltandrohung zunehmend das rationale Ringen um Kompromisse. Auf der geistigen Ebene vergrößert sich die Schar der Relativisten und Nihilisten, die die Suche nach Wahrheit aufgegeben haben und vernünftige Argumente als Rhetorik und Propaganda betrachten. Die Dritten im Bunde unkritischer Irrationalisten sind jene Dogmatiker und Fundamentalisten, die sich im Besitz der Wahrheit glauben und sich seit jeher die Ohren gegen jedes bessere Argument verstopfen.

Die Anhänger von Gewalt haben erreicht, daß in einigen Teilen Europas sich wieder Nationalismus und Fremdenhaß breitmachen. Die Fundamentalisten sorgen dafür, daß allenthalben neue Religionen und Okkultismus Zulauf finden. Die postmodernen Nihilisten liefern diktatorischen Systemen die Ideen, mit denen die Forderung nach mehr Menschenrechten als eurozentrisches Vorurteil zurückgewiesen werden können.

Aufklärung und Kritik ist eine Absage an Gewalt, Fundamentalismus und Nihilismus. Sie will der 'Gleich-Gültigkeit' aller Meinungen und Werte, die zur politischen Gleichgültigkeit führt, genauso entschieden entgegentreten wie dem blinden Engagement für irgendwelche Überzeugungen.

Im Kleinen möchte sie demonstrieren, daß die verschiedensten Meinungen hören muß, wer die beste auswählen oder zu ganz neuen Ansichten kommen will. Daher werden hier außer Fachleuten aus Philosophie, Politik und anderen Bereichen auch die zu Worte kommen, die sich mit den Lehren der Denker kritisch auseinandersetzen und sie zu leben versuchen.

Aufklärung und Kritik sieht sich einer der ältesten Traditionen der Menschheit verpflichtet - älter als Christentum und Islam -, nämlich der Tradition des kritischen Denkens, das sich bis in die Zeit der frühesten griechischen Philosophen zurückverfolgen läßt.

Kritisches Denken will die Menschen dazu bringen, von sich aus jegliche Bevormundung religiöser oder säkularer Art zurückzuweisen und die Verantwortung für ihr Leben selber in die Hand zu nehmen; sich von Abhängigkeiten aller Art zu befreien; aber auch die Augen vor den eigenen Fehlern nicht zu verschließen, sondern gerade aus diesen zu lernen, wie ein besseres Leben möglich ist.

Aufklärung und Kritik sind nicht Modeerscheinungen. Daher sind sie nicht an Epochen gebunden, sondern immer wieder neu zu belebende Elemente der Menschheitsgeschichte. Die Ideale einer zweieinhalbtausendjährigen Aufklärung sind zum zeitlosen Besitz der Menschheit geworden. Ihre Realisierung wird von fast allen Völkern der Welt, wenn auch nicht von deren Herrschern, angestrebt: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Demokratie; der Glaube an die problemlösende Macht der Vernunft, Erziehung und Wissenschaft; der Wille zu unblutigen Gesellschafts- und Staatsformen; die Kritik der Religionen, sofern sie uns bevormunden, verbunden aber mit dem Toleranzgedanken.

Zu den Denkern dieser Tradition zählen unter vielen anderen Sokrates, Demokrit und Epikur gesauso wie Spinoza, Erasmus, Hume, Voltaire, Smith und Kant. Auch nach der 'Aufklärung' des 18. Jahrhunderts blieb die Idee von Aufklärung und Kritik lebendig durch Bentham, Feuerbach, Marx, Mill, Dewey, Darwin, Russell u.a. In unserer Zeit erfuhr sie erneut einen Aufschwung durch die Philosophen des Wiener Kreises und des kritschen Rationalismus, vor allem durch den österreichisch-englischen Philosophen Karl Raimund Popper.

http://www.gkpn.de

Zürich

Gottlieb Duttweiler Institut (GDI)

Seit über vierzig Jahren ist das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) ein Garant für unabhängige Forschung, welche quere und unkonventionelle Denkweisen nicht nur zulässt, sondern fördert. So entstehen neue Ansätze und wegweisende Ideen. Dank weltweiter Vernetzung funktioniert das GDI als Wissensplattform, auf der wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen am Puls der Zeit erforscht, diskutiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das GDI ist ein Ort der Begegnung, ein Ort der kühnen Ideen, ein Ort der Überwindung von mentalen Grenzen.

http://www.gdi.ch/

Gradnet e.V.

Gradnet ist ein innovatives Projekt zur Vernetzung junger Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen. Hierfür bietet Gradnet e.V. die Möglichkeit zum produktiven und kritischen Austausch bei internationalen, interdisziplinären Konferenzen und in Publikationen.

http://www.gradnet.de/

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Siegen

Institut für Angewandtes Nichtwissen e.V.

Das Institut für Angewandtes Nichtwissen e.V. ist ein fächerübergreifendes Diskussionsforum, das sich mit der Erforschung und Analyse von alltäglichen und grundsätzlichen Problemen des Nichtwissens und der Informationsmängel beschäftigt. Zu diesen Themen veranstaltet es Seminare und Kolloquien und gibt regelmäßig die wissenschaftliche Zeitschrift ungewußt heraus. Mitglied dieses gemeinnützigen und eingetragenen Vereins kann jeder werden. Der Verein trifft sich regelmäßig einmal im Monat, Interessierte sind herzlich eingeladen.

Zürich

Institut für Philosophie und Ethik
Fritz Allemann Stiftung

Zweck der Stiftung ist, zur Förderung von Philosophie und Ethik öffentliche Vorträge, Seminare und Kurse sowie Tagungen durchzuführen und Publikationen zu veröffentlichen.
Das Veranstaltungsangebot umfaßt
* Allgemeine Seminare und Vorträge
* Studiengänge und Seminare für Führungskräfte der Wirtschaft

http://www.stiftung-fritz-allemann.ch

Zürich

Institut für Sozialethik
am Theologischen Seminar der Universität Zürich

Das Institut für Sozialethik befasst sich in Forschung und Lehre mit Fragen der Theologischen Ethik sowie mit Problemen der Theoretischen und der Angewandten Ethik. Es wurde 1964 gegründet und hatte ursprünglich seinen Schwerpunkt im Bereich der Wirtschaftsethik. Seither sind andere Schwerpunkte hinzugekommen im Bereich der politischen Ethik, der Umweltethik und vor allem der medizinischen Ethik. Dabei ist für die heutige Arbeit des Instituts die Verbindung von ethischer Grundlagenreflexion und praxisbezogenen Fragestellungen kennzeichnend.
Zu den Aufgaben des Instituts gehören:
- die Gewährleistung des Lehrangebots in theologischer Ethik und Sozialethik
- der Ethik-Unterricht im Lehrangebot anderer Disziplinen an der Universität Zürich
- die Durchführung des Nachdiplomstudiengangs in Angewandter Ethik (zusammen mit der Arbeits- und Forschungsstelle für Ethik)
- die Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich der Theologischen und der Angewandten Ethik
- die Veranstaltung von wissenschaftlichen Tagungen und Symposien
- die Beratungstätigkeit zu ethischen Fragen für verschiedene Institutionen
- die Öffentlichkeitsarbeit zu aktuellen Fragen der Ethik
- die Pflege des Kontakts zu anderen mit Ethik befassten Institutionen im schweizerischen und internationalen Rahmen.

http://www.ethik.unizh.ch/ise/index.html

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Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis e. V. (IGPP)

Aus der Satzung

§ 2 Die besonderen Zwecke

Die besonderen Zwecke der IGPP sind orientiert am Begriff Philosophischer Praxis, die - beratend und nicht behandelnd - eine Weise geistiger Hilfe ist, also keine Heilpraxis oder Therapie.
1. Ziel der IGPP ist einerseits, geeignete Voraussetzungen zu schaffen, daß Menschen mit konkreten Fragen und Lebensproblemen wirksame und humane Hilfe auf der Grundlage praktischer Philosophie gewährt werden kann, die den ratsuchenden Menschen als autonome, selbstverantwortliche Person - auch in Gruppe und Institution - respektiert und fördert.
2. Ziel der IGPP ist andererseits, in wissenschaftlich-theoretischer Absicht die lange Tradition praktischer und praktizierter Philosophie durch geeignete Forschungen wieder verstärkt zu Bewußtsein zu bringen und zu fördern.
3. Ziel der IGPP ist es schließlich, die Zusammenarbeit der nationalen Gesellschaften für die Philosophische Praxis anzuregen und - soweit dies gewünscht wird - zu koordinieren. Insbesondere sieht es die IGPP als ihre Aufgabe an, anregend und unterstützend die internationalen Konferenzen zur Philosophischen Praxis in Planung und Durchführung zu begleiten.

§ 3 Die Verwirklichung der Zwecke

Die in § 2 genannten Satzungszwecke werden verwirklicht u. a. durch folgende Maßnahmen:

1. offene, jedermann zugängliche Veranstaltungen (Vorträge, Diskussionen, Kolloquien etc.), die auf übergreifende öffentliche Probleme und aktuelle Lebensfragen als Anspruch an philosophische Theorie und Praxis eingehen und sich mit besonderem Nachdruck um Klärung und Lösungsmöglichkeiten der Sinn- und Orientierungsprobleme der Gegenwart bemühen;
2. Vergabe von Forschungsaufträgen, die geeignet sind, philosophische Erkenntnis in praktischer Absicht zu fördern;
3. Förderung der Durchführung und der Theorie Philosophischer Praxis;
4. Ausbildung von praktizierenden Philosophen;
5. Einrichtung von Weiterbildungsmöglichkeiten, um die praktizierenden Philosophen in der Ausübung ihrer Tätigkeit zugunsten der zu beratenden Menschen und Institutionen zu unterstützen und zu fördern;
6. Einleitung eines kontinuierlichen Erfahrungsaustausches aller praktizierenden Philosophen unter einander auch auf internationaler Ebene;
7. Initiierung einer wechselseitig förderlichen Zusammenarbeit der Gesellschaft mit anderen Beratungseinrichtungen, Hochschulen, Schulen, Erwachsenenbildungsinstitutionen etc.;
8. Einleitung einer kooperierenden Zusammenarbeit mit der niedergelassenen Ärzteschaft mit dem Ziel, Menschen neben der medizinischen Betreuung und Behandlung auf dem Wege des offenen, freien, vernünftigen Gesprächs Hilfe zuteil werden zu lassen.
9. Die IGPP sieht es als ihre Aufgabe an, in Kooperation mit Organisationen der akademisch-universitären Philosophie Möglichkeiten und Erfordernisse einer veränderten Philosophie-Vermittlung an der Universität zu erarbeiten, die Studierende des Faches Philosophie bereits in ersten Schritten auf die Anforderungen vorbereitet, wie sie sich im Berufsalltag des philosophischen Praktikers ergeben.

http://www.igpp.org/

International Society for Philosophers

Die International Society for Philosophers / Internationale Gesellschaft für Philosophen, eine Schwesterorganisation der 'Philosophical Society of England', wurde aufgrund des steigenden internationalen Interesses an den Pathway Internet Lehrprogrammen ins Leben gerufen. Seit März 2002 zeichnet die Gesellschaft für die Pathways Programme und Urkunden verantwortlich. Ziel ist, Philosophinnen und Philosophen - Lehrer, Studenten und Hobbyphilosophen -aus aller Welt zusammenzubringen.

http://www.isfp.co.uk/index-de.html

Von hier aus auch zu  Pathways to Philosophy, einem Fernlehrgang

http://www.shef.ac.uk/uni/projects/ptpdlp/

IWG Bonn
Institut für Wirtschaft und Gesellschaft Bonn e.V.
Wissenschaftszentrum

Das Institut für Wirtschaft und Gesellschaft ist ein privates, wissenschaftliches Forschungsinstitut. Es ist überparteilich, unabhängig und gemeinnützig. Das Institut wurde 1977 von Kurt H. Biedenkopf und Meinhard Miegel gegründet. Sein Sitz ist Bonn.
Das IWG BONN hat den satzungsmäßigen Auftrag, Fragestellungen aus dem Bereich von Wirtschaft und Gesellschaft wissenschaftlich zu bearbeiten und für die Praxis aufzubereiten.

Insbesondere  hat es
- wirtschafts- und gesellschaftspolitische Aufgaben einer freiheitlichen, den
  Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft verpflichteten Politik vorzubereiten
  und zu begleiten;
- mittel- und langfristige Entwicklungen im Bereich von Wirtschaft und
  Gesellschaft zu analysieren;
- neue wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen aufzuspüren;
- Lösungsvorschläge für künftige Aufgaben im Bereich von Wirtschaft und
  Gesellschaft zu erarbeiten;
- Diskussionen im wirtschafts- und gesellschaftswissenschaftlichen
  sowie -politischen Bereich zu fördern;
- Erkenntnisse aus seinem Arbeitsbereich einer möglichst breiten
  Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
   
Das IWG BONN bestimmt seine Arbeitsprojekte im Rahmen seiner satzungsmäßigen Grenzen frei. Darüber hinaus leistet es Auftragsforschung.
Mit seiner praxisorientierten Arbeit will das IWG BONN das wirtschaftliche und gesellschaftliche Umfeld politischen und unternehmerischen Handelns aufhellen und dadurch strategisches Planen erleichtern.

In Vortrags-, Seminar- und Diskussionsveranstaltungen führt das IWG BONN Fachleute aus unterschiedlichen Wissens- und Arbeitsbereichen zusammen. Es ist Forum eines intensiven Gedanken- und Meinungsaustauschs.

Das IWG BONN pflegt enge Kontakte mit wissenschaftlichen Forschungsinstituten in West- und Osteuropa sowie mit außereuropäischen Institutionen.

Arbeitsschwerpunkte des IWG BONN sind:

- wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland und Europa,
- wirtschafts- und arbeitskulturelle Fragen,
- quantitative und qualitative Bevölkerungstrends,
- Ausländer- und Migrationsfragen,
- Arbeitsmarkt,
- Einkommen und Vermögen,
- soziale Sicherungssysteme,
- Wohnungs- und Städtebau,
- Staatsfinanzen

http://www.iwg-bonn.de

München / Stuttgart

Kulturverein Neue Akropolis

Wenn eine Lebensphilosophie nur auf der theoretischen Ebene bleibt und durch unsere Handlungen nicht bestätigt wird, so ist sie eine tote Philosophie. Deshalb streben wir als aktive Philosophen an, unsere Grundprinzipien in der Praxis durch verschiedene Projekte umzusetzen, die alle das Ziel haben, den Menschen und der Natur zu helfen. So arbeiten wir - zusammen mit verschiedenen Umweltbehörden - ehrenamtlich daran, städtische Wälder und Bäche zu schützen und sauber zu halten. Die philosophische Strömung, die die Basis für dieses Umweltbewusstsein schafft, heisst Ökosophie. Wollen Sie mehr wissen oder haben Sie vielleicht Lust, auch selber mitzumachen? Auf unserer Ökosophie-Webseite finden Sie eine gute Gelegenheit dazu.

Die Philosophen kennen aber nicht nur die Arbeit, wie spannend sie auch immer sein mag. Sie wissen auch, wie man sich im Urlaub am besten erholen kann. Jedes Jahr organisiert die Neue Akropolis Deutschland ein Sommercamp, in dem man die Philosophie am Lagerfeuer von einer ganz ungewöhnlichen Seite kennen lernt. Symbolik der Pflanzen und Sterne, Bergwandern, Geheimnisse der Dufte und Rhythmen und vieles mehr wartet auf einen, der sich für den Urlaub im Kreise der Philosophie-Freunde entschieden hat. So wird der Einstieg in die Philosophie zu einem Abenteuer... Weitere Details finden Sie auf der Homepage des Sommercamps.

http://www.neue-akropolis.de/index.php

Leibniz-Forum Altdorf-Nürnberg

«Leibniz-Forum Altdorf-Nürnberg» ist die Kurzbezeichnung für den «Leibniz-Förderverein Altdorf-Nürnberg für Mathematik und Philosophie und ihre Beziehungen zu Kultur und Bildung der Gegenwart e.V.» 
Das Leibniz-Forum fördert ideell und materiell die Bildung auf den Gebieten, auf denen Gottfried Wilhelm Leibniz (geb. 1.7.1646) geforscht hat. 
Im Vordergrund stehen die Wechselbeziehungen zwischen Mathematik und Informatik einerseits und den Geisteswissenschaften andererseits und dies im Zusammenhang mit der aktuellen kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung
Das Leibniz-Forum wird unterstützt von der Stadt Altdorf und vom Infonet Nordbayern

Aufgaben und Ziele  des LEIBNIZ-FORUMS

Das «LEIBNIZ-FORUM ALTDORF-NÜRNBERG für Mathematik und Philosophie und ihre Beziehungen zu Kultur und Bildung der Gegenwart» ist ein Forum für Informationen, Gespräche und Diskussionen von Wissenschaftlern, Lehrern und interessierten Laien. Dazu gehören Berichte über neuere Forschungsergebnisse, die Würdigung mathematik-historischer Jubiläen und der Erfahrungsaustausch über Anwendungen mathematik- und logikgeschichtlicher Forschung.

Entsprechende Beiträge zu interdisziplinären Frage- und Problemstellungen und zum fächerübergreifenden Unterricht sollen ebenso berücksichtigt werden, wie spezielle Themen aus der Philosophie und der Logik.