Philosophische Gesellschaften und Vereine
Initiativen und Veranstaltungen, die auch für interessierte Laien in Frage kommen

Neben wissenschaftlichen Instituten und Akademien, die Sie über die «Adressenseiten» erreichen, gibt es im deutschsprachigen Raum auch eine Vielzahl philosophischer Vereinigungen, die sich als private bzw. privatwirtschaftliche Initiative, Verein oder staatliche bzw. kommunale Organisation um philosophisch-(politische) Anliegen kümmern.
Im Folgenden haben wir auf jene Gruppierungen aufmerksam gemacht, deren Zielsetzungen nicht oder nicht nur wissenschaftlicher Natur sind und die sich vor allem auch an eine interessierte bzw. engagierte Öffentlichkeit wenden.
Bei den erklärenden Texten handelt es sich ausschließlich um Zitationen aus den Homepages der jeweils genannten Gesellschaften.
Viele dieser Vereinigungen sind obendrein als Veranstalter aktiv. Deshalb haben wir diese Seite nicht numerisch, sondern alphabetisch geordnet und den Städtenamen stets dann hinzugefügt, wenn dort öffentliche Versammlungen stattfinden.
Über die Veranstaltungsangebote unterrichtet die Seite «Veranstaltungen».







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Agora
Siehe: Oberösterreichische Gesellschaft für Philosophie

Allgemeine Gesellschaft für Philosophie in Deutschland
siehe: Deutsche Gesellschaft für Philosophie

ARGOS e.V.
Institut für gesellschaftswissenschaftliche Studien, praktische Philosophie und Bildung

Wer wir sind

Das Institut für gesellschaftswissenschaftliche Studien, praktische Philosophie und Bildung ARGOS e.V. ist eine Forschungs- und Bildungseinrichtung, in der sich Personen aus verschiedenen Praxis- und Wissenschaftsbereichen zusammengeschlossen haben. Gemeinsames Anliegen der Mitglieder von ARGOS e.V. ist es, wissenschaftliche und praktisch-pädagogische Erkenntnisse im interdisziplinären Austausch zu erarbeiten und diese einem größeren Kreis von Interessierten zugänglich und transparent zu machen.

Was wir wollen
 
Ein Schwerpunkt der FORSCHUNGSARBEIT besteht in der wissenschaftlichen Reflexion von allgemeinen sozialen, politischen, technologischen und ökologischen Entwicklungen. Die Betrachtung und Bewertung von Folgewirkungen dieser Entwicklungen auf den einzelnen, gesellschaftliche Gruppen sowie Natur und Umwelt finden hierbei besondere Berücksichtigung.Das Institut führt eigene Forschungsprojekte durch und übernimmt Forschungsaufträge von Institutionen, Organisationen und Einzelpersonen. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in eigenen Publikationen bzw. Forschungsberichten festgehalten und einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Im Zentrum der BILDUNGSARBEIT stehen drängende soziale, politische und durch die technologische Entwicklung induzierte Probleme. Ziel ist die Förderung der Diskussions- und Streitkultur innerhalb der Gesellschaft sowie die argumentative Stärkung einer kritischen Öffentlichkeit. Weiteres Ziel ist die Zusammenführung von Forschung und Bildung und der Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse und Erkenntnisse in die öffentliche und politische Diskussion. In Bildungs- und Fortbildungsveranstaltungen werden andere und eigene Forschungsergebnisse vermittelt sowie neue didaktische Konzepte entwickelt und erprobt.

Was wir bieten

Planung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen (Vorträge, Seminare, Workshops etc.) zu aktuellen politischen, sozialen und ökologischen Problemen.

Planung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen (z.B. für medizinisches Fachpersonal, Lehrerinnen und Lehrer, Umweltschutzorganisationen, Parteien, Kirchen und Gewerkschaften).

Vermittlung von ReferentInnen für Seminare und Vorträge.

Ausarbeitung und Anwendung von neuen didaktischen Konzepten.

Erstellung von Gutachten und Forschungsberichten zu erteilten Forschungsaufträgen (qualitative/quantitative Sozialforschung, Ethik-Expertisen etc.).

Berichte und Publikationen zu durchgeführten Forschungsarbeiten.

http://www.muenster.org/argos/

Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler / BdWi

Seit seiner Gründung 1968 engagiert sich der BdWi für eine Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung. Er bezieht auf Kongressen, in wissenschaftlichen Publikationen und politischen Stellungnahmen öffentlich Position zu Fragen von Wissenschaft, Forschung und Hochschulentwicklung. Im BdWi haben sich über tausend Natur-, Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen zusammengeschlossen. Sie alle verbindet ihr gemeinsames Interesse an einer emanzipatorischen Wissenschafts- und Bildungspolitik.

http://www.bdwi.de/

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Deutsche Gesellschaft für Philosophie

Die Deutsche Gesellschaft für Philosophie (AGPD e.V.) – vormals Allgemeine Gesellschaft für Philosophie – versteht sich als eine wissenschaftliche Gesellschaft, die auch Außenstehenden offen steht. Interessentinnen und Interessenten sollten gewillt und befähigt sein, sich an den wissenschaftlichen Diskussionen zu beteiligen. In der Regel ist hierfür eine Ausbildung in Philosophie erforderlich. Seit Platon wissen wir um die konstitutive Bedeutung des Dialogs. Dialoge und Diskussionen, philosophische Tagungen und Gesellschaften können jedoch noch keine Philosophinnen und Philosophen hervorbringen. Philosophische Bildung ist vielmehr oft  bereits Voraussetzung für den philosophischen Diskurs.

Der AGPD gehören sowohl individuelle Mitglieder als auch philosophische Gesellschaften als korporative Mitglieder an. Wir hoffen, weiterhin engagierte Philosophinnen und Philosophen zu finden, die über dieses Forum der Sache der Philosophie in Deutschland zu Verbreitung und Wirkung verhelfen.

Die Arbeit der AGPD wird dokumentiert in einer jährlich stattfindenden Arbeitstagung des Engeren Kreises, in dem alle Mitglieder der AGPD vertreten sind, welche Philosophie als Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer lehren und habilitiert sind. Alle drei Jahre findet ein Kongreß der Gesellschaft statt und in dessen Rahmen eine Mitgliederversammlung. Die Kongreßbeiträge werden veröffentlicht (siehe ausgewählte Publikationen der AGPD). Auf dem letzten Deutschen Kongreß für Philosophie 1999 in Konstanz "Die Zukunft des Wissens" wurden auch die Workshopbeiträge in einem Reader veröffentlicht.

Die AGPD pflegt die Beziehungen zu anderen philosophischen Gesellschaften und internationalen Organisationen (Korporative Mitglieder), insbesondere dem Dachverband aller philosophischen Gesellschaften und Internationalen Institute, der Fédération Internationale des Sociétés de Philosophie (FISP).

Die AGPD berät zuständige Behörden zu Fragen des Philosophie- und Ethik-Studiums sowie des Philosophie- und Ethikunterrichtes an den Schulen, einschließlich der Gestaltung von Prüfungsordnungen usw.; Verleger werden über die Zweckmäßigkeit und Dringlichkeit philosophischer Editionen und Textausgaben beraten und zu aktuellen Problemen des Studiums bzw. Unterrichts werden Stellungnahmen verfaßt. Die AGPD vermittelt Privatdozenten für Lehrstuhlvertretungen und berät Studenten bei Fragen der Orientierung in der Hochschullandschaft.

Die AGPD ist allen Richtungen des Philosophierens gegenüber offen und wendet sich keinem Zweig der Philosophie, keiner philosophischen Schule oder Strömung einseitig zu. Dies zeigt sich unter anderem daran, daß - mit 50jährigem Bestehen der Gesellschaft - über 800 Philosophen und philosophisch Interessierte Mitglied der Gesellschaft sind. Aufgrund ihrer erfolgreichen Arbeit findet die AGPD auch in benachbarten Ländern Interesse: ihr Mitgliederbestand beschränkt sich nicht nur auf die Bundesrepublik Deutschland; sie hat auch eine beträchtliche Anzahl Mitglieder aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Schweiz und Österreich. Die Vielfalt der Strömungen innerhalb der AGPD wird durch eine Bestimmung der Satzung möglich: für jedes Amt in der Gesellschaft ist nur eine einmalige Wiederwahl zulässig. Dadurch ergibt sich zwangsläufig ein ständiger Wechsel in der Zusammenarbeit des Vorstandes; andererseits sichert die Möglichkeit einmaliger Wiederwahl eine gewisse Kontinuität der Arbeit, da niemals der gesamte Vorstand ausgewechselt werden muß.

Organe der Gesellschaft sind die Allgemeine Zeitschrift für Philosophie (AZP) und die Zeitschrift für philosophische Forschung (ZfPhF).

http://www.dgphil.de/

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München
Die Philosophen.

Institut für dialogische und angewandte Philosophie e.V.

Wer wir sind
Was wir wollen
Was wir im Internet wollen
Wie wir unsere Arbeit finanzieren


Wir gründeten unseren Verein 1987 in erster Linie, um dem außerakademischen Bedarf an philosophischer Auseinandersetzung zu entsprechen. Dieser Bedarf entsteht aus problematischen Situationen des Einzelnen ebenso wie der Gesellschaft insgesamt und zeigt sich im Mangel an Orientierung einerseits und fehlendem Mut zu den eigenen Fragen und Lösungsansätzen andererseits. Es gilt, dieses philosophische Anliegen zu stärken und allgemein ins Gespräch zu bringen. Selbst durch die akademische philosophische Ausbildung gegangen sprechen wir jeden Interessierten jeglicher Alters- und Berufsgruppe an.

Im "Auf-der-Suche-Sein" bemühen wir uns, neue Möglichkeiten der Auseinandersetzung anzubieten. Dabei verstehen wir uns nicht als therapeutisches oder weltanschaulich gebundenes Zentrum, sondern bieten Foren für einen offenen, gesprächspartnerschaftlichen Austausch von Fragen und Meinungen (z.B. Philosophischer Gesprächskreis), auf dem der Mut zum eigenen Denken und zum Ausdruck der eigenen Meinung und deren Begründung gefördert werden soll. Wenngleich die Verstärkung der Wechselwirkung von Denken und Handeln ein wichtiger Bezugspunkt ist, so ist doch zu betonen, daß unser Unternehmen sich konzentriert auf Selbst-Erfahrung und -Bildung mittels Geistesbeschäftigung.

Noch sind Mensch und Welt nicht gültig beschrieben - immer bleibt ein Rest oder eine Widersprüchlichkeit bestehen. Dieses Phänomen ist nicht allein eine wissenschaftliche und philosophische Triebfeder, sondern beschäftigt auch den Alltagsmenschen in vielerlei Aspekten und Formen.
Gleichermaßen aber ist der Alltag auf-ge-räumt und läßt eine intensive und 'echte' Beschäftigung mit dem Sachverhalt nicht zu.
Es ist also vonnöten, daß Freiräume unterschiedlicher Art geschaffen und angeboten werden, um der Offenheit von Welt und Mensch ihr 'Recht' zu geben. Hierzu möchten unsere Veranstaltungen ihren Beitrag leisten.
DIE PHILOSOPHEN wollen mit ihren Unternehmungen Frei-Räume anbieten, einerseits um die Fragen, die das Leben aufwirft, auch tatsächlich zu stellen und ihnen ein gutes Stück nachzugehen, andererseits um Entwürfe von sogenannten 'großen Denkern' anzubieten, was solche Fragen sein können, wie mit ihnen umgegangen werden kann, wie sie beantwortet werden könnten.
DIE PHILOSOPHEN wollen dadurch zweierlei erreichen: Das philosophische Element, das in jedem Menschen steckt, fördern, aber auch die besondere Bedeutung, die die Philosophen der abendländischen Historie für unsere Herkunft und unser Fortkommen haben und haben können deutlich ins Bewußtsein bringen.
Wir sind in diesem Bestreben nicht weltanschaulich gebunden. Für uns hat das Fragen vorrangigen Wert gegenüber dem Antworten. Philosophie als Kunst des rechten Fragens will nicht nur über den Menschen philosophieren sondern mit ihm.

In verschiedenen Projekten versuchen wir aufgrund des Philosophieverständnisses, das über das Lesen von Büchern und Reden über mehr oder weniger berühmte Denker hinausgeht, auch, die Teilnehmer in eine Auseinandersetzung mit "den Sachen selbst" zu bringen (z.B. Philosophische Natur- und Stadterkundung). DIE PHILOSOPHEN haben sich diesen Namen gegeben um anzuzeigen, daß in spezifischem Horizont gearbeitet wird.

Die Website unseres Vereins soll nicht allein zur Öffentlichkeitsarbeit und Wirksamkeit bezüglich unserer Projekte dienen, sondern auch zur Auseinandersetzung mit den Neuen Medien beitragen; insbesondere deren Dialogbegriff ist kritisch zu befragen. Hierfür ist ursprünglich (als wir noch mit den Möglichkeiten einer Mailbox experimentierten und der Durchbruch des Internets und des WWW noch bevorstand) eine eigene Projektgruppe organisiert worden. Bedauerlicherweise geschieht auf der Ebene der philosophisch-kritischen Auseinandersetzung mit dem Medium und dem Dialogbegriff in dessen Horizont - gerade auch bei uns selbst - momentan viel zu wenig. Insbesondere für dieses Diskussionsthema sind wir angewiesen auf Öffentlichkeit.

Die Website insgesamt hat sich inzwischen soweit organisiert, daß fortlaufend Differenzierungen präsentiert werden können. Sie will hierzu alle Interessierten für eigene Stellungnahmen und Vorschläge einladen (ein Gästebuch wird alsbald organisiert werden). Das Projekt selbst ist offen.

Wir sind ein eingetragener Verein und als gemeinnützig anerkannt. Wir finanzieren uns ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. In der Regel sind unsere Veranstaltungen kostenfrei, bei umfangreicheren Veranstaltungen zum Selbstkostenpreis kalkuliert. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, sind wir für Mitgliedschaften und Spenden dankbar; Ihre Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

http://www.die-philosophen.de/

Rostock

E.R.M.U.R
Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft Ethik und Recht in der Medizin an der Universität Rostock

Aus einem Lehrauftrag zum Thema "Medizin und Ethik" (1992) entstandene Veranstaltungsreihe an der Universität Rostock, die 1998 zur Gründung der Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft führte. Ihr gehören jeweils ein Vertreter der Juristischen, Medizinischen, Philosophischen und Theologischen Fakultät der Universität Rostock sowie der Evangelischen Krankenhausseelsorge am Universitätsklinikum an. Seit Ende 1999 verfügt die ERMUR zudem über eine Geschäftsstelle für Öffentlichkeitsarbeit. Die Arbeitsgemeinschaft ist für alle Interessierte offen.
„Die ERMUR hat sich zum Ziel gesetzt, den Diskurs über ethische und rechtliche Fragen in der Medizin zu fördern. An der Universität vorhandene Aktivitäten sollen zusammengeführt werden, um die Diskussionsplattform für ethische und rechtliche Probleme in der Medizin zu vergrößern.
Die Zusammenarbeit und Vernetzung mit Institutionen, Körperschaften und Verbänden wird gesucht.

http://www.ermur.uni-rostock.de/

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Der Verband verfolgt den allgemeinen Zweck, die ethische Bildung in der Bundesrepublik zu fördern.

Der Verband hat insbesondere folgende Ziele:

1. die bildungspolitische und inhaltliche Begründung, die Ausgestaltung und Fortentwicklung des Ethikunterrichts zu fördern, das Fach Ethik in seiner Stellung an der Schule und in den anderen Bereichen des Bildungswesens zu festigen und fortzuentwickeln,
2. die damit verbundenen Interessen des Faches Ethik und der Ethiklehrer aller Schularten wahrzunehmen,
3. zum Erfahrungsaustausch zwischen den Ethiklehrern beizutragen,
4. ihre Ausbildung und Weiterbildung zu unterstützen, und methodischen Entwicklung des Ethikunterrichts anzuregen und zur Diskussion zu stellen,
5. die Zusammenarbeit mit Forschung und Lehre an den Hochschulen zu entwickeln und das Gespräch zwischen Schule und Hochschule zu vertiefen,
6. die Belange des Faches und der Fachlehrer gegenüber den für das Schul- und Bildungswesen zuständigen Behörden und der Öffentlichkeit zu vertreten,
7. die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden zu suchen
8. den Erfahrungsaustausch hinsichtlich des Ethikunterrichts auf internationaler Ebene zu unterstützen

http://www.fv-ethik.de/

Ethikrat

siehe: Nationaler Ethikrat

European Group on Ethics in Science and New Technologies

The Group is an independant, pluralist and multidisciplinary body which advises the European Commission on ethical aspects of science and new technologies in connection with the preparation and implementation of Community legislation or policies.

In December 1997 the European Commission set up the European Group on Ethics to succeed the Group of Advisers on the Ethical Implications of Biotechnologie (GAEIB 1991-1997). During its first mandate the EGE (1998-2000) provided Opinions on subjects as diverse as human tissue banking, human embryo research, personal health data in the information society, doping in sport and human stem cell research. At a specific request of the President of the Commission, Romano Prodi, the Group also wrote the Report on the Charter on Fundamental Rights related to technological innovation.

On 24 April 2001 the Commission has appointed the twelve Members for the period 2001-2004 and amended the EGE remit in order to strengthen the role of the Group (EGE 2001-2004). The secretariat of the Group is an integral part of the Group of Policy Advisers.

Im Linkregister zahlreiche Adressen europäischer und internationaler Organisationen
(siehe auch: Prof. Dr. Rafael Capurro)

http://europa.eu.int/comm/european_group_ethics/index_en.htm

Heidelberg

European Institute for International Affairs

Das European Institute for International Affairs widmet sich der Förderung der Wissenschaften, der interdisziplinären Kooperation sowie dem Gedankenaustausch von Wissenschaftlern auf internationaler Ebene in den Geistes- und Sozialwissenschaften zum Wohle der Gesellschaft und der Zukunft Europas.
Da eine von den modernen Naturwissenschaften geprägte und technikgestützte Gesellschaft auf den permanenten Gedankenaustausch zwischen Natur- und Geisteswissenschaften nicht verzichten kann, sieht das European Institute eine der wichtigsten Aufgaben der Geistes- und Sozialwissenschaften in der Vermittlung und Verständigung als Bedingungen des wissenschaftlichen Fortschritts der hochtechnischen Gesellschaften zu fördern. Diesem Gedanken entsprechend umfaßt die Forschungsarbeit des Instituts Projekte, Veranstaltungen und Publikationen auf den Gebieten der internationalen Beziehungen, Soziologie, Ökonomie, Management, Verwaltungswissenschaften und Philosophie. Um den Herausforderungen und Veränderungen durch die Globalisierung zu entsprechen und sie mitzugestalten, arbeitet das European Institute mit Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland zusammen. Zu diesem Zweck baut es zudem ein Netzwerk an Partnerschaften und Kooperationsformen auf institutioneller und persönlicher Ebene auf. Dazu gehört die enge und permanente Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen, Forschungsinstituten und Universitäten in Europa und Übersee sowie mit Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland. Die Arbeit des Instituts umfaßt entsprechend dem Interdisziplinaritätsgedanken ein breit angelegtes Angebot an Veranstaltungen und Forschungsprojekten auf den Gebieten der Internationalen Beziehungen, Ökonomie, Management, Verwaltungswissenschaften, Soziologie, Philosophie und Politik. Schwerpunkte der Forschungsarbeit des Instituts sind:
• Internationale Volkswirtschaft & Management
• Internationale Beziehungen
• Verwaltungswissenschaften
• Soziologie, Politik und Philosophie

http://www.european-institute.net/

Hannover

Forschungsinstitut für Philosophie in Hannover

Das 1988 vom Bischof zu Hildesheim gegründete Forschungsinstitut widmet sich vor allem sozial- wie religionsphilosophischen und wirtschaftsethischen Fragen . In der von der gleichnamigen Stiftung erklärten Zielsetzung heißt es:

Die Spezialisierung in den Wissenschaften hat eine Explosion des Wissens mit sich geführt - und eine neue babylonische Sprachverwirrung. Die Entwicklungen in der Wirtschaft lassen in Teilen der Welt den Lebensstandard wachsen, bergen aber auch sozialen Sprengstoff in sich und führen zur Exklusion. Die Erfolge in Naturwissenschaften und Technik, besonders in der Biologie, der Medizin und der Informationstechnik, stellen uns vor nie da gewesene ethische Probleme. Die beschleunigte Globalisierung birgt große Risiken, aber auch ebenso große Chancen. Trotz vieler Erfolge in Einzelbereichen nimmt die Gefährdung der Umwelt zu. Spezialisten im sachgemäßen Umgang mit solchen Fundamentalproblemen sind Philosophen und Theologen. Die Philosophie kann Methoden und ein begriffliches Instrumentarium zur Antizipation von Entwicklungen, zur Bewältigung von Unübersichtlichkeit und für die ethische Argumentation einbringen, die Theologie eine reiche Erfahrung im Umgang mit den geistigen und sittlichen Fragen, die die Menschen bewegen. Das FORSCHUNGSINSTITUT FÜR PHILOSOPHIE HANNOVER, das erste philosophische Institut in kirchlicher Trägerschaft in Deutschland, ist eine innovative Forschungseinrichtung, in der Philosophen gemeinsam mit Theologen und Vertretern anderer Fächer interdisziplinäre Grundlagenforschung betreiben und damit die zunehmend der Lehre verpflichteten Universitäten ergänzen. Das FORSCHUNGSINSTITUT möchte mit seiner wissenschaftlichen Arbeit zu einer ethischen und kognitiven Orientierung im privaten wie im gesellschaftlichen Leben beitragen. Dazu führt es einen engagierten Dialog mit allen an diesen Fragen Interessierten in Öffentlichkeit und Kirche.

http://www.fiph.de/

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Frankfurt / Main


Das Forum für Philosophie GmbH (früher: Forum für Philosophie Bad Homburg GmbH) ist ein privatrechtlich organisiertes und als gemeinnützig anerkanntes Institut für Forschung und Lehre in der Philosophie. Es besteht seit November 1985 und wurde im wesentlichen durch Spenden aus privater und später auch aus öffentlicher Hand unterhalten.

Es gibt Probleme, welche die menschliche Vernunft zum Nachdenken zwingen, weil sie das Leben der Menschen insgesamt betreffen. Solche Grundsatzfragen bleiben von den spezialisierten Wissenschaften unbeantwortet. Nur in der Philosophie wird nach Ursachen, Sinn und Zweck des menschlichen Daseins gefragt und eine rational begründbare Antwort gesucht.

Das Forum für Philosophie will dem Bedürfnis nach einer vernünftigen Erörterung dieser Probleme entgegenkommen, indem es Wissen und Argumente aus dem Traditionsbestand der Philosophie vermittelt. Dabei wird es von der Idee geleitet, daß die Philosophie ihren Zweck nicht erfüllt, wenn sie nur Schulweisheit bleibt und nicht zur Weltweisheit wird.

Die Gesellschaft fördert zwar Philosophie, weil ein Interesse daran besteht, daß die grundsätzlichen Fragen nicht irrational beantwortet werden. Dennoch kann dieses Interesse vermutlich nur unzureichend befriedigt werden, solange die Philosophie nur als Universitätsdisziplin gefördert wird und insofern bloß esoterisch ist.

Das Forum für Philosophie ist ein Lehr- und Forschungsinstitut. Seine Lehrfunktion besteht darin, Kurse, Vorträge und Diskussionen für interessierte Bürger/innen zu veranstalten. Philosophie läßt sich ohne nennenswerten Qualitätsverlust an den gebildeten Laien vermitteln.

Philosophie kann nur dann originär vermittelt werden, wenn der Ort ihrer Vermittlung zugleich ein Forschungsinstitut ist. Zu den Forschungsaufgaben des Forums für Philosophie gehören insbesondere die Veranstaltung von Fachtagungen und Veröffentlichung von Büchern, die aus diesen Tagungen hervorgehen. Zur Publikation kann auch der eigene Verlag benutzt werden.

http://www.forum-ffm.de/start.htm

Bonn

Geisteswissenschaft im Dialog

Die Veranstaltungsreihe Geisteswissenschaft im Dialog stellt ein aktuelles Diskussionsforum dar für Fragen aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft, die informativ, unterhaltsam und gegenwartsnah präsentiert werden.

Mit ihr will die «Union der deutschen Akademien der Wissenschaften» gemeinsam mit der «Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leipniz» einen Dialog anregen zwischen Vertretern der Geistes- und Naturwissenschaften mit Repräsentanten der Wirtschaft, kultur und aus anderen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Es gilt die Perspektive der Geistes- und Sozialwissenschaften in der öffentlichen Diskussion aktueller gesellschaftsrelevanter Fragestellungen einzubringen, die sich aus den Chancen und Risiken der Naturwissenschaften in ihrer Komplexität ergeben.

http://www.gidialog.de/

Gesellschaft für Analytische Philosophie / GAP

Ziel der 1990 in Berlin gegründeten Gesellschaft ist die Förderung und Vermittlung analytischer Philosophie durch internationalen (insbesondere auch Osteuropa) Informationsaustausch, Koordination und Beratung bei Forschungsprojekten, Mitwirkung bei der Forschungsförderung, Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie durch die Organisation von Tagungen und Kongressen.

Der von der GAP veranstalte internationale Kongress zur analytischen Philosophie findet im Dreijahresturnus statt (`91 Saarbrücken, ´94 Leipzig, ´97 München, 2000 Bielefeld); zukünftig sollen zwei Fachtagungen im Jahr die deutschsprachige Analytische Philosophie international noch sichtbarer machen. Wer eine entsprechende Tagung durchführen will, kann sich an den GAP-Vorstand wenden.

Die Gesellschaft ist mit über 600 Mitgliedern eine der größten philosophischen Gesellschaften in Europa. Die Mitgliedschaft ist breit gestreut, sie umfasst Lehrende und Studierende der Philosophie und Interessierte außerhalb der Hochschule.
Die Reihe “Perspektiven der Analytischen Philosophie” wird von Georg Meggle und Julian Nida-Rümelin herausgegeben; Mitteilungen der GAP werden in der Zeitschrift “ERKENNTNIS - An International Journal of Analytic Philosophy” veröffentlicht.

http://www.gap-im-netz.de/

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Hamburg


Gesellschaft zur Erforschung und Förderung angewandten Philosophierens e.V.

Die GEFAP möchte Interesse am Philosophieren aufnehmen und fördern, den Nutzen von Philosophie und Philosophieren erfahrbar machen, Vorurteile gegenüber dem Fach Philosophie abbauen, an konkreten Beispielen Philosophie anwenden, zeigen, dass jeder seine philosophischen Kompetenzen erweitern kann und philosophisch interessierte Menschen in Veranstaltungen zusammenbringen
Zu diesem Zweck bietet die Gesellschaft auch philosophische Abende zu einem Rahmenthema an.

http://www.gefap-philosophieren.de/

Gesellschaft für antike Philosophie / GANPH

Die Auseinandersetzung mit Werken der griechischen und der lateinischen Antike ist geeignet, auch denen, die heute Philosophie treiben oder das Philosophieren lernen wollen, wertvolle Erfahrungen und Einsichten zu vermitteln. In den Werken der Antike lassen sich für eine Vielzahl von heute vertretenen Positionen prototypische Vorläufer finden. Dank ihres hohen gedanklichen Niveaus und ihrer oft besonders prägnanten Konturierung philosophischer Grundpositionen sind die Werke der Antike exemplarische Beispiele philosophischer Argumentation, aber auch fruchtbarer Ausgangspunkt systematischer Überlegung.

Die institutionellen Bedingungen für eine solche Auseinandersetzung im akademischen oder schulischen Rahmen haben sich im deutschen Sprachraum während der letzten Jahre stetig verschlechtert. Professuren und Assistentenstellen des Feldes werden umgewidmet oder gestrichen. An den Schulen wird der altsprachliche Unterricht zurückgedrängt.

Die Wahrnehmung dieser Diskrepanz hat im Herbst 1999 zu dem Gedanken geführt, eine Gesellschaft zu gründen, welche die philosophische, philologische und althistorische Beschäftigung mit der Philosophie der Antike fördern soll. Der antiken Philosophie fehlt es im deutschsprachigen Raum, anders als etwa in Großbritannien oder den USA, an einem Organ, das ihre Interessen bündelt und gegenüber der Öffentlichkeit, den Universitäten und Schulen, anderen Bildungseinrichtungen und Förderinstitutionen sowie privaten Stiftern und Geldgebern artikuliert und koordiniert vertritt.

Die Initiative wendet sich an alle, die ein lebendiges Interesse an der wissenschaftlich-seriösen Rezeption der antiken Philosophie haben (einschließlich der Philosophie der Spätantike). Sie versteht sich als fächerübergreifend und möchte auch Interessierte außerhalb der Universitäten ansprechen, etwa die im Schuldienst Tätigen.

http://www.ganph.de/

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Köln u.a.

Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie e.V.
Society for Intercultural Philosophy
Société pour Philosophie Interculturelle

* Zweck: Studium der Philosophie im Vergleich der Kulturen und interkulturelle Verständigung.
* Periodica: Studien zur interkulturellen Philosophie (Rodorpi, Amsterdam), Rundschreiben an die Mitglieder.
* Veranstaltungen: Internationale Tagungen und Kongresse, Vorträge und Seminare.

Die GIP wurde 1992 als gemeinnütziger Verein gegründet und hat inzwischen Mitglieder in allen Erdteilen, die gemeinsam an der Sache der Interkulturellen Philosophie arbeiten. Es gilt die engen Schranken der eigenen kulturellen Bedingtheiten im Philosophieren zu öffnen und sich sowohl systematisch als auch historisch im gegenseitigen Austausch mit den philosophischen Bemühungen anderer, zunächst fremder Kulturen auseinanderzusetzen.
Die GIP und ihre Schwestergesellschaften veranstalten zu diesem Zweck regelmäßig Tagungen und Kongresse; außerdem wird die Diskussion in zahlreichen Publikationen geführt. Die Mitglieder der GIP bemühen sich darüberhinaus, das Anliegen der Interkulturalität in Vorträgen, in Forschung und Lehre und in Diskussionsrunden bekannt zu machen. Gesprächskreise finden auf regionaler Ebene statt.

http://www.int-gip.de

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Nürnberg

siehe auch:
«Aufklärung und Kritik
Zeitschrift für freies Denken und humanistische Philosophie»

Die politische Freiheit gehört nicht zu den Dingen, die man dauerhaft besitzen kann. Sie muß ständig neu erkämpft und durch Institutionen gesichert werden. Sie verlangt Engagement und zur rechten Zeit auch Opferbereitschaft, will man nicht selber eines Tages das Opfer politischer Gewalt sein.

Freies Denken und rationales Handeln werden heute von drei Seiten zugleich angegriffen oder unterminiert: auf der materiellen Ebene verdrängen Gewalt oder Gewaltandrohung zunehmend das rationale Ringen um Kompromisse. Auf der geistigen Ebene vergrößert sich die Schar der Relativisten und Nihilisten, die die Suche nach Wahrheit aufgegeben haben und vernünftige Argumente als Rhetorik und Propaganda betrachten. Die Dritten im Bunde unkritischer Irrationalisten sind jene Dogmatiker und Fundamentalisten, die sich im Besitz der Wahrheit glauben und sich seit jeher die Ohren gegen jedes bessere Argument verstopfen.

Die Anhänger von Gewalt haben erreicht, daß in einigen Teilen Europas sich wieder Nationalismus und Fremdenhaß breitmachen. Die Fundamentalisten sorgen dafür, daß allenthalben neue Religionen und Okkultismus Zulauf finden. Die postmodernen Nihilisten liefern diktatorischen Systemen die Ideen, mit denen die Forderung nach mehr Menschenrechten als eurozentrisches Vorurteil zurückgewiesen werden können.

Aufklärung und Kritik ist eine Absage an Gewalt, Fundamentalismus und Nihilismus. Sie will der 'Gleich-Gültigkeit' aller Meinungen und Werte, die zur politischen Gleichgültigkeit führt, genauso entschieden entgegentreten wie dem blinden Engagement für irgendwelche Überzeugungen.

Im Kleinen möchte sie demonstrieren, daß die verschiedensten Meinungen hören muß, wer die beste auswählen oder zu ganz neuen Ansichten kommen will. Daher werden hier außer Fachleuten aus Philosophie, Politik und anderen Bereichen auch die zu Worte kommen, die sich mit den Lehren der Denker kritisch auseinandersetzen und sie zu leben versuchen.

Aufklärung und Kritik sieht sich einer der ältesten Traditionen der Menschheit verpflichtet - älter als Christentum und Islam -, nämlich der Tradition des kritischen Denkens, das sich bis in die Zeit der frühesten griechischen Philosophen zurückverfolgen läßt.

Kritisches Denken will die Menschen dazu bringen, von sich aus jegliche Bevormundung religiöser oder säkularer Art zurückzuweisen und die Verantwortung für ihr Leben selber in die Hand zu nehmen; sich von Abhängigkeiten aller Art zu befreien; aber auch die Augen vor den eigenen Fehlern nicht zu verschließen, sondern gerade aus diesen zu lernen, wie ein besseres Leben möglich ist.

Aufklärung und Kritik sind nicht Modeerscheinungen. Daher sind sie nicht an Epochen gebunden, sondern immer wieder neu zu belebende Elemente der Menschheitsgeschichte. Die Ideale einer zweieinhalbtausendjährigen Aufklärung sind zum zeitlosen Besitz der Menschheit geworden. Ihre Realisierung wird von fast allen Völkern der Welt, wenn auch nicht von deren Herrschern, angestrebt: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Demokratie; der Glaube an die problemlösende Macht der Vernunft, Erziehung und Wissenschaft; der Wille zu unblutigen Gesellschafts- und Staatsformen; die Kritik der Religionen, sofern sie uns bevormunden, verbunden aber mit dem Toleranzgedanken.

Zu den Denkern dieser Tradition zählen unter vielen anderen Sokrates, Demokrit und Epikur gesauso wie Spinoza, Erasmus, Hume, Voltaire, Smith und Kant. Auch nach der 'Aufklärung' des 18. Jahrhunderts blieb die Idee von Aufklärung und Kritik lebendig durch Bentham, Feuerbach, Marx, Mill, Dewey, Darwin, Russell u.a. In unserer Zeit erfuhr sie erneut einen Aufschwung durch die Philosophen des Wiener Kreises und des kritschen Rationalismus, vor allem durch den österreichisch-englischen Philosophen Karl Raimund Popper.

http://www.gkpn.de

Zürich

Gottlieb Duttweiler Institut (GDI)

Seit über vierzig Jahren ist das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) ein Garant für unabhängige Forschung, welche quere und unkonventionelle Denkweisen nicht nur zulässt, sondern fördert. So entstehen neue Ansätze und wegweisende Ideen. Dank weltweiter Vernetzung funktioniert das GDI als Wissensplattform, auf der wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen am Puls der Zeit erforscht, diskutiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das GDI ist ein Ort der Begegnung, ein Ort der kühnen Ideen, ein Ort der Überwindung von mentalen Grenzen.

http://www.gdi.ch/

Gradnet e.V.

Gradnet ist ein innovatives Projekt zur Vernetzung junger Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen. Hierfür bietet Gradnet e.V. die Möglichkeit zum produktiven und kritischen Austausch bei internationalen, interdisziplinären Konferenzen und in Publikationen.

http://www.gradnet.de/

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Siegen

Institut für Angewandtes Nichtwissen e.V.

Das Institut für Angewandtes Nichtwissen e.V. ist ein fächerübergreifendes Diskussionsforum, das sich mit der Erforschung und Analyse von alltäglichen und grundsätzlichen Problemen des Nichtwissens und der Informationsmängel beschäftigt. Zu diesen Themen veranstaltet es Seminare und Kolloquien und gibt regelmäßig die wissenschaftliche Zeitschrift ungewußt heraus. Mitglied dieses gemeinnützigen und eingetragenen Vereins kann jeder werden. Der Verein trifft sich regelmäßig einmal im Monat, Interessierte sind herzlich eingeladen.


http://www.uni-siegen.de/~ifan/ungewu/

Zürich

Institut für Philosophie und Ethik
Fritz Allemann Stiftung

Zweck der Stiftung ist, zur Förderung von Philosophie und Ethik öffentliche Vorträge, Seminare und Kurse sowie Tagungen durchzuführen und Publikationen zu veröffentlichen.
Das Veranstaltungsangebot umfaßt
* Allgemeine Seminare und Vorträge
* Studiengänge und Seminare für Führungskräfte der Wirtschaft

http://www.stiftung-fritz-allemann.ch

Zürich

Institut für Sozialethik
am Theologischen Seminar der Universität Zürich

Das Institut für Sozialethik befasst sich in Forschung und Lehre mit Fragen der Theologischen Ethik sowie mit Problemen der Theoretischen und der Angewandten Ethik. Es wurde 1964 gegründet und hatte ursprünglich seinen Schwerpunkt im Bereich der Wirtschaftsethik. Seither sind andere Schwerpunkte hinzugekommen im Bereich der politischen Ethik, der Umweltethik und vor allem der medizinischen Ethik. Dabei ist für die heutige Arbeit des Instituts die Verbindung von ethischer Grundlagenreflexion und praxisbezogenen Fragestellungen kennzeichnend.
Zu den Aufgaben des Instituts gehören:
- die Gewährleistung des Lehrangebots in theologischer Ethik und Sozialethik
- der Ethik-Unterricht im Lehrangebot anderer Disziplinen an der Universität Zürich
- die Durchführung des Nachdiplomstudiengangs in Angewandter Ethik (zusammen mit der Arbeits- und Forschungsstelle für Ethik)
- die Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich der Theologischen und der Angewandten Ethik
- die Veranstaltung von wissenschaftlichen Tagungen und Symposien
- die Beratungstätigkeit zu ethischen Fragen für verschiedene Institutionen
- die Öffentlichkeitsarbeit zu aktuellen Fragen der Ethik
- die Pflege des Kontakts zu anderen mit Ethik befassten Institutionen im schweizerischen und internationalen Rahmen.

http://www.ethik.unizh.ch/ise/index.html

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Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis e. V. (IGPP)

Aus der Satzung

§ 2 Die besonderen Zwecke

Die besonderen Zwecke der IGPP sind orientiert am Begriff Philosophischer Praxis, die - beratend und nicht behandelnd - eine Weise geistiger Hilfe ist, also keine Heilpraxis oder Therapie.
1. Ziel der IGPP ist einerseits, geeignete Voraussetzungen zu schaffen, daß Menschen mit konkreten Fragen und Lebensproblemen wirksame und humane Hilfe auf der Grundlage praktischer Philosophie gewährt werden kann, die den ratsuchenden Menschen als autonome, selbstverantwortliche Person - auch in Gruppe und Institution - respektiert und fördert.
2. Ziel der IGPP ist andererseits, in wissenschaftlich-theoretischer Absicht die lange Tradition praktischer und praktizierter Philosophie durch geeignete Forschungen wieder verstärkt zu Bewußtsein zu bringen und zu fördern.
3. Ziel der IGPP ist es schließlich, die Zusammenarbeit der nationalen Gesellschaften für die Philosophische Praxis anzuregen und - soweit dies gewünscht wird - zu koordinieren. Insbesondere sieht es die IGPP als ihre Aufgabe an, anregend und unterstützend die internationalen Konferenzen zur Philosophischen Praxis in Planung und Durchführung zu begleiten.

§ 3 Die Verwirklichung der Zwecke

Die in § 2 genannten Satzungszwecke werden verwirklicht u. a. durch folgende Maßnahmen:

1. offene, jedermann zugängliche Veranstaltungen (Vorträge, Diskussionen, Kolloquien etc.), die auf übergreifende öffentliche Probleme und aktuelle Lebensfragen als Anspruch an philosophische Theorie und Praxis eingehen und sich mit besonderem Nachdruck um Klärung und Lösungsmöglichkeiten der Sinn- und Orientierungsprobleme der Gegenwart bemühen;
2. Vergabe von Forschungsaufträgen, die geeignet sind, philosophische Erkenntnis in praktischer Absicht zu fördern;
3. Förderung der Durchführung und der Theorie Philosophischer Praxis;
4. Ausbildung von praktizierenden Philosophen;
5. Einrichtung von Weiterbildungsmöglichkeiten, um die praktizierenden Philosophen in der Ausübung ihrer Tätigkeit zugunsten der zu beratenden Menschen und Institutionen zu unterstützen und zu fördern;
6. Einleitung eines kontinuierlichen Erfahrungsaustausches aller praktizierenden Philosophen unter einander auch auf internationaler Ebene;
7. Initiierung einer wechselseitig förderlichen Zusammenarbeit der Gesellschaft mit anderen Beratungseinrichtungen, Hochschulen, Schulen, Erwachsenenbildungsinstitutionen etc.;
8. Einleitung einer kooperierenden Zusammenarbeit mit der niedergelassenen Ärzteschaft mit dem Ziel, Menschen neben der medizinischen Betreuung und Behandlung auf dem Wege des offenen, freien, vernünftigen Gesprächs Hilfe zuteil werden zu lassen.
9. Die IGPP sieht es als ihre Aufgabe an, in Kooperation mit Organisationen der akademisch-universitären Philosophie Möglichkeiten und Erfordernisse einer veränderten Philosophie-Vermittlung an der Universität zu erarbeiten, die Studierende des Faches Philosophie bereits in ersten Schritten auf die Anforderungen vorbereitet, wie sie sich im Berufsalltag des philosophischen Praktikers ergeben.

http://www.igpp.org/

International Society for Philosophers

Die International Society for Philosophers / Internationale Gesellschaft für Philosophen, eine Schwesterorganisation der 'Philosophical Society of England', wurde aufgrund des steigenden internationalen Interesses an den Pathway Internet Lehrprogrammen ins Leben gerufen. Seit März 2002 zeichnet die Gesellschaft für die Pathways Programme und Urkunden verantwortlich. Ziel ist, Philosophinnen und Philosophen - Lehrer, Studenten und Hobbyphilosophen -aus aller Welt zusammenzubringen.

http://www.isfp.co.uk/index-de.html

Von hier aus auch zu  Pathways to Philosophy, einem Fernlehrgang

http://www.shef.ac.uk/uni/projects/ptpdlp/

IWG Bonn
Institut für Wirtschaft und Gesellschaft Bonn e.V.
Wissenschaftszentrum

Das Institut für Wirtschaft und Gesellschaft ist ein privates, wissenschaftliches Forschungsinstitut. Es ist überparteilich, unabhängig und gemeinnützig. Das Institut wurde 1977 von Kurt H. Biedenkopf und Meinhard Miegel gegründet. Sein Sitz ist Bonn.
Das IWG BONN hat den satzungsmäßigen Auftrag, Fragestellungen aus dem Bereich von Wirtschaft und Gesellschaft wissenschaftlich zu bearbeiten und für die Praxis aufzubereiten.

Insbesondere  hat es
- wirtschafts- und gesellschaftspolitische Aufgaben einer freiheitlichen, den
  Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft verpflichteten Politik vorzubereiten
  und zu begleiten;
- mittel- und langfristige Entwicklungen im Bereich von Wirtschaft und
  Gesellschaft zu analysieren;
- neue wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen aufzuspüren;
- Lösungsvorschläge für künftige Aufgaben im Bereich von Wirtschaft und
  Gesellschaft zu erarbeiten;
- Diskussionen im wirtschafts- und gesellschaftswissenschaftlichen
  sowie -politischen Bereich zu fördern;
- Erkenntnisse aus seinem Arbeitsbereich einer möglichst breiten
  Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
   
Das IWG BONN bestimmt seine Arbeitsprojekte im Rahmen seiner satzungsmäßigen Grenzen frei. Darüber hinaus leistet es Auftragsforschung.
Mit seiner praxisorientierten Arbeit will das IWG BONN das wirtschaftliche und gesellschaftliche Umfeld politischen und unternehmerischen Handelns aufhellen und dadurch strategisches Planen erleichtern.

In Vortrags-, Seminar- und Diskussionsveranstaltungen führt das IWG BONN Fachleute aus unterschiedlichen Wissens- und Arbeitsbereichen zusammen. Es ist Forum eines intensiven Gedanken- und Meinungsaustauschs.

Das IWG BONN pflegt enge Kontakte mit wissenschaftlichen Forschungsinstituten in West- und Osteuropa sowie mit außereuropäischen Institutionen.

Arbeitsschwerpunkte des IWG BONN sind:

- wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland und Europa,
- wirtschafts- und arbeitskulturelle Fragen,
- quantitative und qualitative Bevölkerungstrends,
- Ausländer- und Migrationsfragen,
- Arbeitsmarkt,
- Einkommen und Vermögen,
- soziale Sicherungssysteme,
- Wohnungs- und Städtebau,
- Staatsfinanzen

http://www.iwg-bonn.de

München / Stuttgart

Kulturverein Neue Akropolis

Wenn eine Lebensphilosophie nur auf der theoretischen Ebene bleibt und durch unsere Handlungen nicht bestätigt wird, so ist sie eine tote Philosophie. Deshalb streben wir als aktive Philosophen an, unsere Grundprinzipien in der Praxis durch verschiedene Projekte umzusetzen, die alle das Ziel haben, den Menschen und der Natur zu helfen. So arbeiten wir - zusammen mit verschiedenen Umweltbehörden - ehrenamtlich daran, städtische Wälder und Bäche zu schützen und sauber zu halten. Die philosophische Strömung, die die Basis für dieses Umweltbewusstsein schafft, heisst Ökosophie. Wollen Sie mehr wissen oder haben Sie vielleicht Lust, auch selber mitzumachen? Auf unserer Ökosophie-Webseite finden Sie eine gute Gelegenheit dazu.

Die Philosophen kennen aber nicht nur die Arbeit, wie spannend sie auch immer sein mag. Sie wissen auch, wie man sich im Urlaub am besten erholen kann. Jedes Jahr organisiert die Neue Akropolis Deutschland ein Sommercamp, in dem man die Philosophie am Lagerfeuer von einer ganz ungewöhnlichen Seite kennen lernt. Symbolik der Pflanzen und Sterne, Bergwandern, Geheimnisse der Dufte und Rhythmen und vieles mehr wartet auf einen, der sich für den Urlaub im Kreise der Philosophie-Freunde entschieden hat. So wird der Einstieg in die Philosophie zu einem Abenteuer... Weitere Details finden Sie auf der Homepage des Sommercamps.

http://www.neue-akropolis.de/index.php

Leibniz-Forum Altdorf-Nürnberg

«Leibniz-Forum Altdorf-Nürnberg» ist die Kurzbezeichnung für den «Leibniz-Förderverein Altdorf-Nürnberg für Mathematik und Philosophie und ihre Beziehungen zu Kultur und Bildung der Gegenwart e.V.» 
Das Leibniz-Forum fördert ideell und materiell die Bildung auf den Gebieten, auf denen Gottfried Wilhelm Leibniz (geb. 1.7.1646) geforscht hat. 
Im Vordergrund stehen die Wechselbeziehungen zwischen Mathematik und Informatik einerseits und den Geisteswissenschaften andererseits und dies im Zusammenhang mit der aktuellen kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung
Das Leibniz-Forum wird unterstützt von der Stadt Altdorf und vom Infonet Nordbayern

Aufgaben und Ziele  des LEIBNIZ-FORUMS

Das «LEIBNIZ-FORUM ALTDORF-NÜRNBERG für Mathematik und Philosophie und ihre Beziehungen zu Kultur und Bildung der Gegenwart» ist ein Forum für Informationen, Gespräche und Diskussionen von Wissenschaftlern, Lehrern und interessierten Laien. Dazu gehören Berichte über neuere Forschungsergebnisse, die Würdigung mathematik-historischer Jubiläen und der Erfahrungsaustausch über Anwendungen mathematik- und logikgeschichtlicher Forschung.

Entsprechende Beiträge zu interdisziplinären Frage- und Problemstellungen und zum fächerübergreifenden Unterricht sollen ebenso berücksichtigt werden, wie spezielle Themen aus der Philosophie und der Logik.

Aber auch Diskussionen zum Thema Mathematik und Öffentlichkeit sollen Raum finden. Besonderes Augenmerk soll auf die Verbindung von universitärer Forschung und schulischer Anwendungsmöglichkeit bezüglich dieser Gebiete gelegt werden.

http://www.Leibniz-Forum.de/

Lindenthal-Institut

Das  Lindenthal-Institut ist ein privates wissenschaftliches Institut mit drei Forschungsbereichen/Sektionen: 
* Kultur der Arbeit
* Ethik
* Ontologie und Metaphysik

Darüber hinaus widmet sich das Institut interdisziplinären Studien, besonders zum Verhältnis von Natur und Geisteswissenschaften und zur Wissenstheorie. Zur laufenden Tätigkeit gehören Expertengespräche, internationale Fachtagungen und Colloquien sowie eigene Buchveröffentlichungen. Außerdem veröffentlichen Mitarbeiter und Mitwirkende im eigenen Namen.

Ergänzend veranstaltet das Institut auf Wunsch von Interessenten Seminare und Arbeitskreise für Ärzte, Medienschaffende, Leitende in Unternehmen u. a. sowie für Studierende, in denen Themen aus den Arbeitsgebieten des Instituts vermittelt und vertieft werden. Hier will das Institut auch motivieren. Es bietet jungen Köpfen  eine Möglichkeit, neben dem offziellen Wissenschafts- und Bildungsbetrieb miteinander zu denken und nach zukunftsweisenden Antworten auf drängende Fragen der Gegenwartskultur zu suchen. Nach Überzeugung der Institutsleitung sind solche Antworten christliche Antworten.

Das Institut verdankt sich der (Bürger-) Initiative eines Freundeskreises von Hochschullehrern und Hochschulangehörigen, die es 1973  ins Leben riefen. Träger des Instituts ist ein in Köln eingetragener Verein gleichen Namens. Das Institut finanziert sich durch Spenden von Freunden und Förderern. Es ist weder konfessionell festgelegt noch parteilich gebunden noch einer Interessengruppe verpflichtet.

http://www.lindenthal-institut.de/

Nationaler Ethikrat

Auftrag: Die Bundesregierung hat am 2. Mai 2001 die Einrichtung eines Nationalen Ethikrates als nationales Forum des Dialogs über ethische Fragen in den Lebenswissenschaften beschlossen. Der Nationale Ethikrat soll den interdisziplinären Diskurs von Naturwissenschaften, Medizin, Theologie und Philosophie, Sozial- und Rechtswissenschaften bündeln. Er wird Stellung nehmen zu ethischen Fragen neuer Entwicklungen auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften sowie zu deren Folgen für Individuum und Gesellschaft.

Der Nationale Ethikrat ist unabhängig und nur an den in seinem Einrichtungserlaß begründeten Auftrag gebunden. Der Rat bestimmt seine Aufgaben und seine Arbeitsweise selbst. Seine Stellungnahmen, Empfehlungen und Berichte werden veröffentlicht. Der Arbeit in und mit der Öffentlichkeit messen die Mitglieder des Rates besondere Bedeutung bei. Der Nationale Ethikrat wird mit den nationalen Ethikkommissionen sowie mit vergleichbaren Einrichtungen anderer Staaten und internationaler Organisationen zusammenarbeiten.
(siehe auch: European Group on Ethics in Science and New Technologies)

Dem Nationalen Ethikrat gehören bis zu 25 Mitglieder an, die in besonderer Weise naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, soziale, rechtliche, ökologische und ökonomische Belange repräsentieren und vom Bundeskanzler auf vier Jahre berufen werden.

Die Mitglieder treten in der Regel monatlich in Berlin zu Sitzungen zusammen.

Die Geschäftsstelle des Nationalen Ethikrates hat ihren Sitz an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Die Kosten des Nationalen Ethikrates und seiner Geschäftsstelle trägt der Bund.

http://www.nationalerethikrat.de/

Agora –
Oberösterreichische Gesellschaft für Philosophie

Die Oberösterreichische Gesellschaft für Philosophie soll als Marktplatz, nicht der Eitelkeiten, sondern im Sinne der antiken Agora, als Umschlagplatz für den Austausch von Wissen fungieren.

Unsere Aktivitäten
* Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie
* Regionalradio Steyr
* Institut für Gesellschaftspolitik
* Kulturinstitut
* Institut für Systemwissenschaften

http://www.iwp.uni-linz.ac.at/lxe/agora/

Österreichische Gesellschaft für Philosophie

Die Österreichische Gesellschaft für Philosophie (ÖGP) wurde im März 1985 als gesamtösterreichische Gesellschaft gegründet und hat das Ziel, die Kontakte zwischen den Philosophen aller Fachrichtungen in Österreich herzustellen und zu pflegen, und auch solche mit dem Ausland zu ermöglichen und zu intensivieren.

Gründungspräsident war der leider allzu früh verstorbene Prof. Dr. Rudolf Wohlgenannt (Linz), erster Generalsekretär war Prof. Dr. Rainer Born (Linz; von ihm stammt auch die Idee zu diesem Website). Der erste ÖGP-Kongreß fand 1986 in Linz statt; die weiteren bisherigen ÖGP-Kongresse waren 1990 in Wien, 1994 in Salzburg, 1996 in Graz, 1998 in Innsbruck und zuletzt, zum Thema "Philosophie-Wissenschaft-Wirtschaft. Voneinander lernen" vom 1.-4. Juni 2000 in Linz. Der nächste ÖGP-Kongress wird voraussichtlich 2002 in Wien stattfinden.

Von den Kongressen 1986, 1994, 1996 und 1998 sind umfangreiche Publikationen erschienen; zuletzt wurden die Ergebnisse des 5. ÖGP-Kongresses 1998 in Innsbruck 1999 in zweibändiger Form (ein Band zur Spezialsektion "Mittelalterliche Philosophie", ein allgemeiner Band mit den übrigen Sektionen) publiziert. Auch für den Kongress 2000 in Linz ist eine umfangreiche Dokumentation geplant. Näheres dazu werden Sie ebenfalls auf der Seite über unsere Publikationen erfahren.

http://info.uibk.ac.at/sci-org/oegp/

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Erfurt

Anspruch: Bei philoSOPHIA geht es nicht um akademische Arbeit, sondern um die eigenen Fragen an das Leben, den Spaß am Denken und das geistige Zusammensetzen mit philosophischen Ideen von der Antike bis zur Gegenwart.

Philosophie ist für lebensbezogen. Wir suchen Klarheit zu finden, indem wir unseren Gedanken freien Lauf lassen, in Ruhe und mit Ausdauer Antworten auf unsere Fragen suchen und den Mut aufbringen, Alltägliches und Selbstverständliches zu befragen und entsprechende Irritationen und Verunsicherungen auszuhalten.


Gründung: Im September 1992 wurde philoSOPHIA von ca. 30 Jugendlichen aus Thüringen als gemeinnütziger Verein "zur Förderung des Philosophierens von und mit Jugendlichen und Kindern" gegründet. Dem gingen seit 1991 eine Reihe von Seminaren zur Geschichte der Philosophie an den Schülerakademien in Erfurt und Jena voraus.

Inzwischen philosophieren im Verein Jugendliche und Erwachsene aus verschiedenen Bundesländern regelmäßig in Seminaren, Gesprächskreisen und sokratischen Gesprächen zu den unterschiedlichsten Themen bzw. wir kooperieren mit Schulen bei Projektwochen zu philosophischen Fragen.


Zielgruppe: Für philoSOPHIA braucht man weder eine besondere Begabung, noch sind spezielle Vorkenntnisse erforderlich. Jede und jeder ist herzlich eingeladen. Wir bieten auch jungen Philosophinnen und Philosophen die Möglichkeit, außerhalb des akademischen Rahmens mit Nicht-Philosophen ins Gespräch zu kommen, ihre Ideen auszuprobieren und in einem relativ geschützten Rahmen Erfahrungen in philosophischer Bildungsarbeit zu sammeln.


Referenzen: philoSOPHlA ist Mitglied in der IGPP - Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis und im AdB - Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten. philoSOPHIA ist in dieser kontinuierlichen Form des Philosophierens insbesondere mit jungen Leuten bisher in der Bundesrepublik einmalig. Der Verein ist als Träger der politischen Bildung durch die Bundeszentrale für politische Bildung anerkannt.


Inhalte: Inhaltlich ist das Spektrum weit gefächert. Auf der einen Seite bieten wir Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Philosophen, zum anderen gibt es themenbezogene Seminare, vor allem zu Themen der philosophischen Lebenskunst und Lebenskönnerschaft. Aber auch zu Politik und Moral, zu erkenntnistheoretischen Problemen, zu geschlechterspezifischen Fragestellungen u.v.m.
Im Vordergrund stehen dabei die Fragen und Probleme der Teilnehmenden.


Kooperation: Langjährige Kooperationen gibt es außerdem vor allem mit der Jugendbildungsstätte Hütten des Blitz e.V., der Evangelischen Erwachsenenbildung Thüringen und der Philosophischen Praxis Dr. Gerd B.Achenbach.

http://www.philopage.de

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Marburg

philoSOPHIA
Landesvereinigung Hessen e.V.

siehe auch:
«Marburger Forum
Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart»

«philoSOPHIA Landesvereinigung Hessen» ist ein eingetragener Verein zur Förderung der philosophischen und kulturellen Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen.

Die Grundsätze:

Es ist an der Zeit, daß die Philosophie wieder in ein lebendiges Gespräch mit der Alltagserfahrung eintritt. Das Bedürfnis der Menschen, nach Sinn und Ziel ihres Daseins zu fragen, wächst. Die Beschäftigung mit Philosophie kann – so meinen wir - zu einer wertvollen Lebenshilfe werden.

Durch Vorträge, Gruppengespräche und Seminare will philoSOPHIA den Rahmen schaffen für ein allgemeinverständliches, lebensbezogenes philosophisches Gespräch. Bestimmte Vorkenntnisse sind nicht vorausgesetzt, nur Neugier, Mut zum eigenen Denken und Freude am Gespräch über wichtige Fragen unserer Gegenwart, wie z.B.:

* Gibt es Orientierungsmöglichkeiten in unserer sich rasch wandelnden Welt?
* Welchen "Sinn" hat ein Leben, das von einer unüberschaubaren Vielfalt veränderlicher Bedingungen und Zielsetzungen geprägt ist?
* Wie könnte eine Ethik der Nachmoderne aussehen?
* Was kann heute "richtiges Leben" heißen?

Wir streben nicht in erster Linie Wissensvermittlung an, sondern möchten gemeinsam mit den Teilnehmern unserer Veranstaltungen philosophieren, uns selber einbringen mit unseren Fragen, aber auch die großen Ideen der philosophischen Tradition befragen.

Unser besonderes Anliegen ist auch das Gespräch der Philosophie mit anderen Wissenschaften wie Psychologie und Theologie.


http://www.philosophia-online.de/

Bad Homburg

Philosophische Gesellschaft Bad Homburg e.V.

Die Philosophische Gesellschaft Bad Homburg e.V. ist ein privates Forschungs- und Lehrinstitut für Philosophie. Als Nachfolgeinstitut des Forums für Philosophie Bad Homburg GmbH setzt es dessen Arbeit fort, d.h. es führt Kursveranstaltungen durch und ist in der philosophischen Forschung tätig.

Die ehemaligen Geschäftsführer des Forums für Philosophie GmbH Prof. Dr. Siegfried Blasche / Universität Erlangen-Nürnberg und Prof. Dr. Peter Rohs / Universität Münster gründeten nach der Auflösung dieser seit 1985 bestehenden Gesellschaft im Jahr 1995 die Philosophische Gesellschaft in Bad Homburg.

Seit Juni 1999 ist Prof. Blasche auch geschäftsführender Vorsitzender der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft von 1947 e.V. (juristischer Sitz Frankfurt Main), ein Verein, der von Ludwig Erhard zur Beförderung des Gedankens der Sozialen Marktwirtschaft gegründet worden ist.


Zielsetzungen

Die Philosophische Gesellschaft Bad Homburg e.V. bietet seit mehr als drei Jahren in Bad Homburg ein Kurs- und Vortragsprogramm zu philosophischen Themen an. Sie setzt damit eine längere Tradition in dieser Stadt fort. Neben diesem Angebot für die Region betreibt sie ein Forschungsinstitut für Philosophie, das Projekte durchführt und wissenschaftliche Tagungen veranstaltet.

Die akademische Philosophie ist von alters her eine elitäre Disziplin. Das Philosophieren dagegen aber als grundsätzlich gemeinte Nachfrage nach Ursprung und Sinn ist ein Geschäft auch des Alltags. Jeder hat seine mehr oder weniger eigene Philosophie, ein Verständnis von sich, vom Anderen und vom Bestehen und Lauf der Welt. Zu schnell aber mündet ein solches Nachdenken, bleibt es ohne Führung, in einem fundamentalistischen Dogmatismus oder in dunkler Esoterik.

Wie immer man auch den gegenwärtigen Pluralismus der Meinungen bejahen mag, unbestreitbar bleibt, daß Dogmatismus und Wirrnis im Denken immer wieder die furchtbarsten Folgen gezeitigt hat. Allen inhaltlichen Festlegungen vorgängig ist es deshalb sinnvoll, sich über argumentative Standards zu verständigen. Neben Vergegenwärtigungen dessen, was man sinnvollerweise für einen Grund im Argumentieren halten darf, gehört zu diesen Standards auch eine Verständigung darüber, wie man sich verhalten sollte, wenn man an Grenzen des eigenen Denkens oder des Denkens überhaupt stößt.

Die Grundfragen der abendländischen Philosophie, wie die nach dem Verhältnis von Leib, Seele und Geist, nach den Kriterien von Wahrheit, nach dem Wesen der Subjektivität oder der Referenz von Universalien, sind nach wie vor ebenso unbeantwortet wie die umfassendere Frage nach dem Sinn des menschlichen Lebens. Die Vergegenwärtigung der Gründe für das Scheitern der Denkbemühungen der philosophischen Tradition führt selbst kaum zu einer Lösung der nach wie vor anstehenden Probleme. Gleichwohl gibt sie eine Leitung für den eigenen Umgang mit ihnen. Die Vergegenwärtigung von Grenzen des Denkens ist selbst ein Ergebnis allein des Denkens. Grenzerfahrungen im Denken sind identitätsbildend.

Gegenwärtig führt die Philosophische Gesellschaft ein Forschungsprojekt zu den "Leit- und Gerechtigkeitsvorstellungen der Sozialpolitik" durch.

http://www.philoges.de/

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siehe auch:
«polylog - Forum für interkulturelles Philosophieren»

Zielsetzung

Zweck des Vereins ist die Förderung von Theorie und Praxis eines interkulturell orientierten Philosophierens und des interkulturellen Dialogs in Wissenschaft und Gesellschaft. Er ist bemüht um interkulturelle Verständigung und Toleranz auf dem Weg einer Philosophie als Denkweg wie auch als Lebensweg.

Die Zielsetzung wird insbesondere verwirklicht durch die Ermöglichung, Vernetzung und Dokumentation des philosophischen Gesprächs und Austauschs in Diskussionsforen, Arbeitskreisen, Tagungen und weiteren geeigneten Formen, durch die Veröffentlichung und Bereitstellung wissenschaftlicher Literatur und Hilfsmittel sowie durch die Durchführung und Förderung von Studien- und Forschungsprojekten.

Aktivitäten


Der konkreten Realisierung des Vereinszwecks dient vor allem die Herausgabe des dreisprachigen Internetforums «polylog - Forum für interkulturelles Philosophieren» als erweiterter wissenschaftlicher Online-Zeitschrift mit einem philosophischen Schwerpunkt und einer starken interdisziplinären Ausrichtung. Das Forum präsentiert eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der interkulturellen Herausforderung der Philosophie in wissenschaftlichen wie essayistischen Beiträgen, in einem Diskussionsforum sowie in einem stark ausgebauten Serviceteil.

polylog ist ein Publikationsprojekt, das vor allem auf die internationale Zusammenarbeit von Organisationen und Personen aus verschiedenen Kulturen setzt, um so eine virtuelle Plattform für eine weltweite Diskussion zu Themen interkulturellen Philosophierens zu initiieren.

Wir pflegen Kontakte unter anderen zu folgenden Gesellschaften:
* Dutch-Flemish Association for Intercultural Philosophy
* Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie – GIP
* Madras Association of Intercultural Philosophy – MAIPhil
* Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie – WiGiP

http://www.polylog.org/ev/

Tübingen

stiftung weltethos
für interkulturelle und interreligiöse Forschung, Bildung und Begegnung

Die Frage nach einem "Weltethos" geht zurück auf die Programmschrift "Projekt Weltethos", die Professor Hans Küng 1990 vorgelegt hat. Hier wird programmatisch die Idee entwickelt, daß die Religionen der Welt nur dann einen Beitrag zum Frieden der Menschheit leisten können, wenn sie sich auf das ihnen jetzt schon Gemeinsame im Ethos besinnen: auf einen Grundkonsens bezüglich bestehender verbindender Werte, unverrückbarer Maßstäbe und persönlicher Grundhaltungen.

Das "Projekt Weltethos" wird von der Grundüberzeugung getragen:
* Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.
* Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen.
* Kein Dialog zwischen den Religionen ohne Grundlagenforschung in den Religionen.

Diese Grundlagenforschung fand ihr erstes großes Resultat in der "Erklärung zum Weltethos", die das Parlament der Weltreligionen 1993 in Chicago verabschiedete und dessen Entwurf unter Federführung von Hans Küng im Institut für ökumenische Forschung der Universität Tübingen entstand.

Mit dieser Erklärung haben sich erstmals Vertreter aller Religionen über Prinzipien eines Weltethos verständigt und sich auf vier unverrückbare Weisungen verpflichtet, die im einzelnen konkretisiert werden:
* Verpflichtung auf eine Kultur der Gewaltlosigkeit und der Ehrfurcht vor allem Leben.
* Verpflichtung auf eine Kultur der Solidarität und eine gerechte Wirtschaftsordnung.
* Verpflichtung auf eine Kultur der Toleranz und ein Leben in Wahrhaftigkeit.
* Verpflichtung auf eine Kultur der Gleichberechtigung und die Partnerschaft von Mann und Frau.

Die "Stiftung Weltethos" verdankt ihre Gründung Graf K. K. von der Groeben, der im Jahre 1995 das Buch "Projekt Weltethos" las und sich unter dem Eindruck der Lektüre entschloß, für die Verbreitung des Gedankens eines "Weltethos" eine namhafte Summe bereitzustellen. Nach den Worten des Gründers soll die Stiftung "den Menschen zeigen, daß es befriedigendere Werte gibt als den materiellen Genuß und daß es Freude macht, sich für ein hohes Ziel einzusetzen. Wir müssen loskommen von der gepriesenen Selbstverwirklichung und vom Wohlstandsdenken und den Menschen klar machen, daß wir zum gemeinsamen Leben in Frieden und Freiheit hohe ethische Normen brauchen. Vielleicht schließen sich noch mehr Menschen unserer Initiative an. An Arbeit und Aufgaben wird es nicht fehlen!"

Aus dem Zinserträgen des Stiftungskapitals wird die Arbeit eines kleinen Forschungsteams unter der Leitung von Hans Küng im Dienste eines Weltethos langfristig gesichert. Die Stiftung wird auch weitere Initiativen und Projekte im Sinne der Stiftungsaufgaben unterstützen. Programmatische Grundlage der Arbeit der Stiftung bildet die "Erklärung zum Weltethos" des Parlamentes der Weltreligionen.


I. Durchführung und Förderung interkultureller und interreligiöser Forschung:

Dieser Zweck wird verwirklicht durch theologische und religionswissenschaftliche Grundlagenforschung, insbesondere durch die Erstellung und Förderung wissenschaftlicher Publikationen (Bücher, Artikel) im Interesse interkultureller, interreligiöser und interkonfessioneller Verständigung.

II. Anregung und Durchführung interkultureller und interreligiöser Bildungsarbeit:

Dieser Zweck wird verwirklicht insbesondere durch
* Lehr- und Vortragstätigkeit zur Verbreitung der erarbeiteten Forschungsergebnisse, insbesondere der Ideen eines grundlegenden, allen Menschen gemeinsamen Ethos, eines Weltethos, in Gemeinden, Volkshochschulen, Akademien, Schulen, Hochschulen, Verbänden, Parteien, Interessengruppen aller Art, national und international;
* Fortbildung Interessierter durch Tagungen, Vorträge, Gastvorträge, Seminare oder Workshops zur Vertiefung der Thematik eines Weltethos;
* Öffentlichkeitsarbeit im Dienst eines Weltethos mit Hilfe der Medien (Zeitungsartikel, Interviews, Rundfunk- und Fernseharbeit).

III. Ermöglichung und Unterstützung der zur Forschungs- und Bildungsarbeit notwendigen interkulturellen und interreligiösen Begegnung:

Dieser Zweck wird verwirklicht insbesondere durch
* Anregung und Förderung von Initiativen im Bereich von Gesellschaft, Politik und Kultur im Interesse der Völkerverständigung (z. B. "vertrauensbildende Maßnahmen" zwischen den Religionen);
* Förderung der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen (Kolloquien, Studienreisen, Kongresse);
* Ausbau des vorhandenen Netzwerks interkultureller und interreligiöser Beziehungen zur Förderung eines globalen Ethos;
* Schaffung des Zugangs zu Schlüsseldokumenten und Literatur mit Hilfe moderner Kommunikationstechnologien. 

Geschäftsstellen der Stiftung befinden sich weiterhin im schweizerischen Matt und in Berlin

http://www.uni-tuebingen.de/stiftung-weltethos/

Verein Psychoanalyse und Philosophie

Der Verein Psychoanalyse und Philosophie ist Gründungsmitglied der Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf. In dieser Akademie finden sich engagierte Vertreter aus dem weiten gesellschaftlichen Spektrum psychoanalytisch aufklärender Berufe zusammen.
Der Verein widmet sich dem Wechselverhältnis zwischen Psychoanalyse und Philosophie. Im Zentrum seiner Arbeit steht der Aufschluß von Krankheit, insbesondere Psychopathologie, in ihren vielfältigen Beziehungen zum ”gesellschaftlichen Sein”, den Zivilisations- und Kulturphänomenen, schwerpunktmäßig der Technik- und Medienentwicklung. Diese Wendung soll nicht zuletzt auch der aktuellen Revision der psychoanalytischen Praxis zugute kommen. Diese Ausrichtung des Vereins steht in der langjährigen, über Einzelpersonen auch Universitäts-angebundenen Tradition von Gruppenarbeit, die sich die Kritik der herkömmlichen Psychoanalyse, hauptsächlich deren Subjektivismus zum Ziel setzte.

http://psychoanalyseundphilosophie.de/

Verein für Socialpolitik

Die 1873 gegründete Vereinigung richtete sich ursprünglich sowohl gegen die von der deutschen Manchesterschule betriebene Politik des Laissez-faire in der Sozialpolitik, als auch gegen die sozialrevolutionären Ideen des aufkommenden Sozialismus. Die Gründer des Vereins, für die bald die Bezeichnung "Kathedersozialisten" üblich wurde, wollten nach den Worten des langjährigen Vorsitzenden (1890 - 1917) Gustav Schmoller "auf der Grundlage der bestehenden Ordnung die unteren Klassen soweit heben, bilden und versöhnen, dass sie in Harmonie und Frieden sich in den Organismus einfügen". Bereits unter Schmoller begann die von schweren inneren Auseinandersetzungen gekennzeichnete Entwicklung von einem sozialpolitischen "Agitationsverein" zur politisch neutralen, fachübergreifenden Gesellschaft. 1936 wurde sie aufgelöst, 1948 wieder gegründet.und 1956 die Bezeichnung "Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften" hinzugefügt. Der Verein bezweckt "die wissenschaftliche Erörterung wirtschafts- und sozial-wissenschaftlicher sowie wirtschafts- und sozialpolitischer Probleme in Wort und Schrift wie auch die Pflege internationaler Beziehungen innerhalb der Fachwissenschaft". Der Verein für Socialpolitik ist die wissenschaftliche Gesellschaft der deutschsprachigen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Seine Mitglieder stammen aus aller Welt, doch konzentrieren sie sich auf Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die Ergebnisse der Forschungstätigkeit, die sich in der Arbeit von 23 ständigen Ausschüssen, den Jahrestagungen sowie kleineren Arbeitstagungen manifestiert, wurden in einer großen Zahl von Publikationen dokumentiert. Seit der Neugründung sind über 240 Bände der "Neuen Folge der Schriften des Vereins für Socialpolitik" erschienen, und pro Jahr werden vier Ausgaben der Vereinszeitschrift veröffentlicht. Sie heißt seit 1972 "Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften". Seit 2000 erhalten die Mitglieder des Vereins zwei Zeitschriften, die englischsprachige German Economic Review und die deutschsprachigen Perspektiven der Wirtschaftspolitik.

http://www.socialpolitik.org/

VDW - Vereinigung Deutscher Wissenschaftler

Seit ihrer Gründung 1959 durch Carl Friedrich von Weizsäcker und weitere prominente Atomwissenschaftler, die sich zuvor als "Göttinger 18" öffentlich gegen eine atomare Bewaffnung der Bundeswehr ausgesprochen hatten, fühlt sich die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) der Traditon verantwortlicher Wissenschaft verpflichtet. Sie nimmt auf Jahrestagungen, in interdisziplinär arbeitenden Studien- und Projektgruppen, wissenschaftlichen Publikationen und öffentlichen Äußerungen Stellung zu Fragen von Wissenschaftsorientierung und Technologieentwicklung einerseits und Friedens- und Sicherheitspolitik andererseits. Dabei ist auch die Rolle der Wissenschaft selbst bei der Genese und bei der Lösung der Probleme Gegenstand der Betrachtung. In der VDW sind rund 400 Natur-, Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen versammelt, so dass ein weites Spektrum von Themen kompetent behandelt werden kann. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit wendet sich die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler ebenso an eine interessierte Öffentlichkeit wie an Entscheidungsträger auf allen Ebenen von Politik und Gesellschaft.

http://www.vdw-ev.de/

Lübeck

Lübecker Werteforum

Das vom St. Petri Kuratorium zu Lübeck initiierte Lübecker Werte Forum macht Wahrnehmungs-, Denk- und Entscheidungsprozesse bewusst und ermutigt zum Engagement. Indem es nach den gemeinsamen Wertvorstellungen im Zukunftsdenken fragt, übernimmt das Projekt Orientierungs- und Motivierungsfunktion. BALANCEN versteht sich als ein auch überregional beispielgebendes Projekt, das den öffentlichen Diskurs fantasievoll anregen, provozieren und begleiten will, und dabei möglichst alle Bevölkerungskreise einbeziehen wird.

http://www.balancen.de/

Wien

Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie (WiGiP)

Die «Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie» ist eine Schwestergesellschaft der «Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie e.V.» und des «Forums für interkulturelles Philosophieren {Polylog)»

Sie besteht seit 1994 mit den Zielen, die schließlich 1998 zur Gründung des Zeitschriftennetzwerkes "polylog" führten.

Wiener Gesellschaft, um der unvermeidlichen Orthaftigkeit der Ortlosigkeit unseres Unterfangens Ausdruck zu verleihen - um es mit Mall zu sagen -, also um den Ort zu nennen, an dem die Fäden, wenn schon nicht zusammen- (es ist ja kein zentralistisches Gespinst sondern ein dezentrales Gewebe), so doch durch-laufen.

Neben polylog fanden Arbeitskreise, Vorträge, Minisymposien und Forschungsprojekte in der WiGiP ihre institutionelle Verankerung.

http://www.univie.ac.at/WIGIP/

WGL
Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V.

Die «Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V.» (vormals «Blaue Liste») ist eine von Bund und Ländern finanzierte Assoziation von nahezu 80 wissenschaftlichen Instituten aller Fachrichtungen. Die in fünf Sektionen eingeteilte Gemeinschaft unterhält u.a. auch eine Sektion «Geisteswissenschaften und Bildungsforschung». Neuer Präsident der WGL ist ab 1. Juli 2001 Hans-Olaf Henkel, ehedem Chef des BDI (Bund deutscher Industrie).

http://www.wgl.de

WZB – Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Unter dem Leitthema «Entwicklungstendenzen, Anpassungsprobleme und Innovationschancen moderner demokratischer Gesellschaften» wird seit 1969 am WZB sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung in ausgewählten Problemfeldern durchgeführt.
Die Verschränkung von Grundlagenorientierung und Problembezug findet in der wissenschaftlichen Arbeit der Forschungsabteilungen, -gruppen und -professuren ihren Ausdruck. Sie verkörpern aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Fachdisziplinen herauswachsende theoretisch-konzeptionelle Perspektiven und sind i.d.R. in Forschungsschwerpunkten zusammengefaßt, die fachübergreifende Dimensionen eines gesellschaftlichen Problemfelds bezeichnen. Die Forschungsarbeiten des WZB richten sich auf Fragen, an deren Lösung in Gesellschaft und Politik ein besonderes Interesse besteht. Sie folgen jedoch nicht kurzfristigen Bedarfsgesichtspunkten, sondern sind langfristig ausgerichtet und definieren ihren Forschungsgegenstand aus wissenschaftlichen Erkenntnisinteressen heraus. Eingebunden in größere wissenschaftliche Diskussionszusammenhänge und in enger Verbindung zu der wissenschaftlichen Tätigkeit von Hochschulen und Forschungsinstitutionen werden Beiträge zur weiteren Theorieentwicklung geleistet. Charakteristisch für die meist empirischen Forschungsarbeiten des WZB, deren Ergebnisse an Wissenschaft und Praxis vermittelt werden, ist neben einem interdisziplinären Zugang häufig ein international vergleichender Ansatz, zunächst fast ausschließlich auf westliche industrialisierte (OECD-) Staaten gerichtet, in letzter Zeit verstärkt jedoch auch auf auf die EU-Staaten sowie die ost- und mittel-osteuropäischen Länder vor dem Hintergrund der dortigen Transformationsprozesse. Forschungsschwerpunkte am WZB sind:
- Arbeitsmarkt und Beschäftigung
- Technik ? Arbeit ? Umwelt
- Sozialer Wandel, Institutionen und Vermittlungsprozesse.
- Marktprozeß und Unternehmensentwicklung

Beim Präsidenten angesiedelt sind die vier Arbeitsgruppen
* Public Health
* Wissenschaftstransformation
* Internationale Politik
* Metropolenforschung.

http://www.wz-berlin.de

zas - Agentur für Philosophie und Wissenstransfer

Die Agentur für Philosophie und Wissenstransfer ist ein Zusammenschluss junger Wissenschaftler, die sich auf die Übersetzung philosophischer und kultureller Inhalte sowie geisteswissenschaftlicher Modelle und Perspektiven in nicht-universitäre Kontexte spezialisiert haben. Zu diesem Zweck werden in Form von Seminaren, Workshops und Vorträgen Positionsbestimmungen zu aktuellen Ereignissen, Darstellung und Erklärung von Kulturphänomenen der Moderne, Kommunikationspraxis und Rhetorik angeboten.

http://www.zas-agentur.de/index1.html



デイトレードのつもりで建て玉を持った場合は、どのような相場の変化があっても原則としてその日のうちに手仕舞いすることがルールです。 ただし、リアルタイムチャートでストップ高を確認した場合、もし仕手株を買っているならオーバーナイトする投資手法も選択肢の一つです。
CME stock quote
NY Dow Jones Industrial Average
Real Time Chart
NASDAQ
CME Nikkei225
Global stock chart
Daily Chart (Stock market)
Japanese ADR Stocks
USDJPY Technical Analysis


テクニカル指標の見方
チャートとローソク足の見方
ファンダメンタルズ分析
上値抵抗線と下値支持線
チャートのパターンと組み合わせ


売り板の動向を読み取る
一定期間の株価の終値を平均化
株価予想で役立つシグナル
エリオット波動理論
強制ロスカットの基準


移動平均線の乖離率手法
チャートでの株価分析の手法
サイコロジカルラインや騰落率から判断
NYダウ先物のモメンタム
プロスペクト理論(prospect theory)


シカゴのグローベックス先物
暴騰した株価水準
注目株のテクニカル指標
年初来高値を更新した株
底入れのパターン