|
Non Goverment Organizations,
Probleme der Globalisierung
und neue Opposition
|
1
Mit Datum vom 11. Oktober 2003 wurde von mehr als 70 führenden Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft eine als «Stuttgarter Erklärung» bezeichnete Forderung nach Einrichtung eines Beratergremiums der Europäischen Union zur Entwicklung eines öko-sozialen globalen Marshallplans unterzeichnet. Wie es am Ende der «Erklärung» heisst, seien die Protagonisten der «Global Marshall Plan Initiative» entschlossen, diese so lange voranzubringen, bis sie zum gewünschten Erfolge geführt habe.
Nähere Auskünfte erteilt die Website
|
2
Einer der maßgeblichen Initiatoren der «Stuttgarter Erklärung» ist Prof. Franz Josef Radermacher, der auch zu den Mitbegründern der Stiftung Weltvertrag (Global Contract Foundation) gehört. Die Stiftung wurde im Januar 2002 von 22 Unternehmern, Wissenschaftlern und Studenten mit Sitz in Hamburg errichtet. Ihre Gründung erfolgte aus der Überzeugung, dass eine zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts darin liegen wird, dem Gedanken der Nachhaltigkeit in seiner ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Dimension bestmögliche Wirkung zu verschaffen. Hierzu ist die Gestaltung besserer globaler Rahmenbedingungen erforderlich. Zweck der Stiftung ist deshalb die Förderung und wissenschaftliche Analyse von weltweiten Verträgen zwischen den relevanten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kräften zur Etablierung eines nachhaltigen Global Governance Systems.
Die Global Contract Foundation ist für diese Zwecke auf drei Ebenen aktiv:
1. Sie arbeitet konzeptionell und versucht neue Lösungskonzepte für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts im Sinne der Nachhaltigkeit zu entwickeln.
2. Sie führt zahlreiche Projekte in Eigenregie und mit Kooperationspartnern durch, die zur Bewusstseinsschaffung und zur Erarbeitung neuer Lösungsstrategien beitragen.
3. Sie kommuniziert ihre Lösungskonzepte und Projektergebnisse an verschiedene Zielgruppen und versucht so das erforderliche Bewusstsein für Veränderungen zu schaffen.
|
3
LINKPARTNER
Unter der Initiative zweier Schüler des Theodur-Heuss-Gymnasiums in Hagen entstand mittlerweile eine Global-Marshallplan-Homepage für Schüler. Die Website ist durchaus auch für alle jene geeignet, die sich einen schnellen Überblick über die unter Link 1 genannte Initiative verschaffen wollen. Zudem stellt sie ein hervorragendes Linkverzeichnis zu den meisten wichtigen Adressen für Frieden, globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit bereit
|
4
LINKPARTNER
Der Universitäts-Clubs Klagenfurt, der sich seit Jahren mir großem Erfolg als Veranstalter von Managementseminaren mit sehr eigenständigen Themen betätigt, hat sich mittlerweile auch durch sein «Friulanisches Manifest», das der Global Marshallplan-Initiative nahe steht, einen Namen gemacht. Weitere Hinweise finden Sie auf der Website des Uniclubs.
|
5
Die Website des Club of Rome finden Sie unter
|
6
LINKPARTNER
Die Website des Club of Budapest
|
7
In der Planet Life Academy, einer Bildungseinrichtung des Club of Budapest International, vermitteln bedeutende Persönlichkeiten und Trainer Visionen, Konzepte und innovative, erfolgreiche Beispiele für
Lernen auf der Stufe der grundlegenden Potenziale des Menschen (Lernen des Lernens)
* humane Gestaltung der Globalisierung
ethisches und systemisch-ganzheitliches Denken in allen Wissensgebieten.
Die Planet Life Academy bietet seit Herbst 2004 ein vielfältiges Programm auf drei Ebenen:
allgemein zugängliche Veranstaltungen
Seminare, Studien und Vorträge
Bildungsangebote und Trainings für Unternehmen.
Dozenten und Trainer der Planet Life Academy sind namhafte Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kunst, Ethik und Medien.
|
8
«IN LARGER FREEDOM» heißt das von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Programm zur weltweiten Förderung von Entwicklung, Sicherheit und Menschenrechten.
"vents since the Millennium Declaration demand that consensus be revitalized on key challenges and priorities and converted into collective action. The guiding light in doing so must be the needs and hopes of people everywhere. The world must advance the causes of security, development and human rights together, otherwise none will succeed. Humanity will not enjoy security without development, it will not enjoy development without security, and it will not enjoy either without respect for human rights.."
|
9
Die von Hans Küng ins Leben gerufene «Stiftung Weltethos für interkulturelle und interreligiöse Forschung, Bildung und Begegnung» hat die Adressen
|
10
Von Professor Hans-Peter Dürr wurde die weltweite Initiative:Global Challenges Network (gcn) gegründet. Auf deren Website befindet sich u.a.:
* ein Argumentationsaustausch zwischen amerikanischen und deutschen Intellektuellen zum Thema : «gerechter Krieg»
* und eine Initiative zum Thema «Leben und Frieden»
|
11
Unter dem Motto "Long-term thinking for today’s world" agiert der World Future Council, auf dessen Website es heißt, er sei "a new voice in the global political arena one that draws on our shared human values to champion the rights of future generations, and works to ensure that humanity acts now for a sustainable future."
http://www.worldfuturecouncil.org/
|
12
Die Adresse des Internationalen Grünen Kreuzes, dessen Gründer und Präsident Michail Gorbatschow ist, berichtet über zahlreiche Programme wie zum Beispiel die «Rio+10-Initiativen».
"Green Cross International was founded by Mikhail Gorbachev in 1993, building on the 1992 Earth Summit in Rio de Janeiro and Agenda 21. Green Cross is a non-governmental, non-profit organization. Our mission is to help create a sustainable future by cultivating harmonious relationships between humans and the environment. Green Cross concentrates its efforts on the following five programs whose common theme is to promote a significant change in human values leading to greater respect and care for Earth's community of life in all its diversity, and to address the environmental causes and consequences of wars and conflict."
|
13
Der mit Datum vom 24.03.2000 verabschiedete Text der «Erdcharta», für die die Achtung vor der Natur, die allgemeinen Menschenrechte, soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit sowie eine Kultur des Friedens im Mittelpunkt steht, versteht sich, wie Klaus Töpfer, Executive-Director der United Nations Environment Programme (UNEP), im Vorwort schreibt, als eine inspirierende Vision grundlegender ethischer Prinzipien für eine nachhaltige Entwicklung und soll ein ein verbindlicher Vertrag der Völker auf der ganzen Welt werden.
|
14
Der „Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V.”, (VENRO) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von rund 100 vornehmlich bundesweit agierenden sowie ca. 2.000 weiteren, durch die jeweiligen Landesnetzwerke repräsentierten, großen, mittleren und kleinen Non Goverment Organizations (NGO) bzw. Nicht-Regierungsorganisationen (NRO), die als private und kirchliche Träger der Entwicklungszusammenarbeit, der Nothilfe und der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit tätg sind. Sie alle wollen ihren Beitrag für mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt verstärken und mit noch größerem Nachdruck für die Bekämpfung der Armut, die Verwirklichung der Menschenrechte und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen eintreten.
VENRO verfolgt das Ziel einer zukunftsfähigen Entwicklungspolitik im Sinne der AGENDA 21, die den Ausgleich zwischen den Reichen und den Armen der Welt, zwischen den Geschlechtern und den Generationen anstrebt. Auf dieser Wertebasis setzt sich VENRO für eine globale Strukturpolitik ein, die die Förderung von Projekten und Programmen in den Entwicklungsländern ergänzt.
|
15
Zu den namhaftesten Kritikern bzw. Gestaltern der Globalisierung und ihren Folgen gehört die 1998 in Paris gegründete internationale ATTAC-Bewegung. Die Website von ATTAC-international lautet
Die deutsche Seite hat die Adresse
|
16
Vor allem der «Besonnenheit» widmet sich die Website zivilisiert.de. Sie bietet Statements, Nachrichten, Termine, Foren, den Berliner Aufruf: «Internationalen Terrorismus mit zivilisierten Mitteln bekämpfen», Stellungnahmen u.a. von Hans Küng, Peter Ehrlich, Eric Hobsbawm, Ulrich Ladurner, Mary Robinson, Jürgen Todenhöfer, Sebastian Pflugbeil sowie ein ausgezeichnetes Linkregister
|
17
Unter dem Motto «Engagement zeigen. Menschen gewinnen.Armut bekämpfen.» stellt die deutsche UN-Milleniumskampagne die Aktionen zu den im Jahr 2000 von den Regierungen beschlossenen Zielen zur Verringerung der Armut vor. Sie können eingesehen werden unter
|
18
LINKPARTNER
Eine Plattform künstlerischer und kultureller Beiträge zum Globalbewusstsein bietet
|
19
Noch im Aufbau befindet sich die Site des «Weltzukunftsrats», der gemäß der Intentionen seiner Urheber einmal die Stimme des Weltgewissens bilden soll. Gemessen an den Sujets (z.B. Urvölker und Gemeinschaft, Kreislaufwirtschaft, biologische Vielfalt, Friedenserziehung, Demokratie, internationale Institutionen, Kultur & Medien, Lernen, Wissenschaft, Menschenrechte etc.) ist eine äußerst interessante Website zu erwarten
|
20
The Earth Charter is a declaration of fundamental principles for building a just, sustainable, and peaceful global society for the 21st century. Created by the largest global consultation process ever associated with an international declaration, endorsed by thousands of organizations representing millions of individuals, the Earth Charter seeks to inspire in all peoples a sense of global interdependence and shared responsibility for the well-being of the human family and the larger living world. The Earth Charter is an expression of hope and a call to help create a global partnership at a critical juncture in history.
|
21
Das in Nachfolge des Einstein-Russell-Manifestes stehende Potsdamer Manifest, eine im Jahre 2005 von namhaften Naturwissenschaftlern veröffentlichte Erklärung gegen Atomwaffen und kriegerische Handlungen, finden Sie auf der Seite
|
22
Ihr 50jähriges Jubiläum feiert bereits die von Carl Friedrich von Weizsäcker ins Leben gerufene "Göttinger Erklärung", in der sich zahlreiche Wissenschaftler öffentlich gegen eine atomare Bewaffnung der Bundeswehr ausgesprochen haben.
Weitere Hinweise zur Göttinger Erklärung finden Sie hier
Aus dieser Zeit stammt auch die Gründung der "Vereinigung deutscher Wissenschaftler", dem VDW e.V., die 1959 in Berlin u.a. von Carl Friedrich von Weizsäcker, Max Born, Otto Hahn, Werner Heisenberg und Max von Laue initiiert wurde.
http://www.vdw-ev.de/
Anlässlich des 95.Geburtstages des Physikers, Philosophen und Friedensforschers C. F. von Weizsäcker veranstaltet die Evangelische Akademie Tutzing auch eine Tagung zum Thema "Weltinnenpolitik 2007", die der ehemalige UNEP-Direktor Klaus Töpfer als "politische Notwendigkeit" würdigt und die von der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome, der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie, der Global Marshall Plan Initiative und der VDW unterstützt wird. Weitere Hinweise hierzu unter
http://www.ev-akademie-tutzing.de/doku/programm/tagungen.html
|
23
Die Förderung unabhängiger, kritisch-aufklärender Öffentlichkeitsarbeit und Erziehung zum Schutz von Frieden, Demokratie und Umwelt und die Einhaltung demokratisch-rechtsstaatlicher Prinzipien in der nationalen und internationalen Politik sind die primären Anliegen der im Februar 2004 gegründeten Freiburger Kantstiftung. Ihr Motto ist Kants Sapere aude! ("Wage es zu wissen, klug bzw. weise zu handeln!"), das "der Verstärkung durch ein emanzipatorisch gestimmtes Publikum, also demokratisch-organisierter, unabhängiger, kritisch-aufklärender Öffentlichkeits- bzw. Medienarbeit" bedarf. In Bezug auf das gemeinsame europäische Erbe kann das Werk Kants als ein wichtiger Kristallisationspunkt gewertet werden, der zugleich ein weltbürgerfähiges Vermächtnis der europäischen Aufklärung darstellt. Weitere Hinweise unter
http://www.kantstiftung.de/
|
24
Ebenfalls noch im Aufbau ist die Seite «Weltrepublik» u.a. mit Portrait und Rede von Otfried Höffe
|
|
Politische Adressen
|
25
Die Website der Vereinten Nationen
Die Website der Deutsche Unesco-Kommission e.V.
Die Linkliste des «United Nations Office for Drug Control and Crime Prevention» mit zahlreichen Verweisen zu UN- und anderen Organisationen
|
26
Das Tokyoer Sekretariat des «InterAction Council», einer 1983 gegründeten internationalen Organisation ehemaliger Regierungschefs darunter u.a. Helmut Schmidt, Mikhail S. Gorbachev und Nelson Mandela incl. einschlägiger Reden der Mitglieder des Rats hat die Adresse
Auf der Site befindet sich außerdem die vom InterAction Council vorgeschlagene «Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten»
|
27
Die Adresse des Weißen Hauses incl. einschlägiger Reden des amerikanischen Präsidenten
|
|
Friedensforschung und -erziehung
|
28
Der wahrscheinlich bedeutendste Friedensforscher der Welt ist Johan Galtung, dessen zentrale Botschaft lautet: "Frieden mit friedlichen Mitteln". Seine Website TRANSCEND steht nicht zuletzt unter dem Motto "A Philosophy of peace"
http://www.transcend.org/
|
29
Das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) wurde 1971 als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Damit folgte der Senat der FHH einer Empfehlung des Wissenschaftsrates von 1970 die "friedensrelevante Forschung verstärkt zu fördern". Zweck der Stiftung ist es "sich im Rahmen der Friedensforschung speziell mit sicherheitspolitischen Problemen zu befassen und dabei die Kriterien von freier Forschung und Lehre, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Publizierung der Forschungsergebnisse zu erfüllen".
Die Website enthält zahlreiche Texte und Verweise zur Friedensforschung
|
30
LINKPARTNER
Das um die Vermittlung von Theorie und Praxis bemühte «Institut für Entwicklung und Frieden» (INEF) ist eine Einrichtung der gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität DuisburgEssen zur wissenschaftlichen Begleitung der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF).
Institut und Stiftung haben sich zum Ziel gesetzt,
* die Zusammenhänge zwischen Entwicklung und Frieden besonders in der Dritten Welt zu untersuchen,
* die globalen Interdependenzen von Sicherheit, Wirtschaft und Umwelt zu verdeutlichen,
* den nationalen und internationalen Dialog über globale Interdependenzen und Trends anzuregen,
* Anstöße für politisches Handeln aus globaler Verantwortung in Nord und Süd, Ost und West zu geben und
* über globale Zusammenhänge öffentlich aufzuklären.
Die Arbeit des Instituts basiert auf eigenen Forschungen, der systematischen Erschließung und Auswertung international verfügbarer Expertisen und Ressourcen sowie der Kooperation mit in- und ausländischen wissenschaftlichen Einrichtungen.
Die Linksammlung der Homepage verweist u.a. auf
* Wissenschaftliche Institute zur Entwicklungspolitik
* Offizielle Organisationen
* undNichtregierungsorganisationen (NRO / NGO)
|
31
LINKPARTNER
Die in Dortmund beheimatete Initiative von ca. 900 Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern Verantwortung für Friedens- und Zukunftsfähigkeit bemüht sich mit fachwissenschaftlicher Kompetenz und persönlichem Engagement um ein ethisch selbstverantwortliches Handeln in Wissenschaft und Technik.
Naturwissenschaftlich technische Entwicklungen im zivilen, sowie im militärischen Bereich haben weitreichende Konsequenzen für alle Fragen des Friedens und des Menschen, aber auch des Friedens mit der Natur. Wir fühlen uns dazu verpflichtet, mit unseren Überlegungen und Arbeiten über die traditionellen Grenzen der Fachwissenschaft in Forschung und Lehre hinauszugehen und unsere gesellschaftliche Verantwortung als WissenschaftlerInnen, TechnikerInnen und als StaatsbürgerInnen gerecht zu werden.
|
32
LINKPARTNER
Der Theorie und Praxis der Friedenserziehung widmet sich das «Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.». Er ist seit über 20 Jahren u..a. Partner für Nichtregierungsorganisationen, Einrichtungen der Lehrerfortbildung, Ministerien, Verlage und Stiftungen. Hervorragend ist ausserdem das Linkregister.
Ebenfalls vom ift herausgegeben wird die internationale Site
|
33
LINKPARTNER
Die von Werner Mittelstaedt geführte «Gesellschaft für Zukunftsmodelle und Systemkritik e.V.» fördert Wissenschaft und Forschung im Bereich der Zukunfts- und Friedensforschung bzw. -arbeit. Sie verfolgt das Ziel, den wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entscheidungsträgern Orientierungs- und Entscheidungshilfen zu liefern und Zukunftswissen breiten Bevölkerungskreisen zu vermitteln.
Die Website enthält u.a. empfehlenswerte Links
Die von der Gesellschaft herausgegebene Broschüre «Blickpunkt Zukunft» kann über die Homepage der GZS bezogen bzw. gelesen werden. Frühere Ausgaben sind als Downloads verfügbar.
In Heft 42 vom Juli 2004 ist ein Bericht über philosophers today enthalten. Direktlink:
|
34
Das «Netzwerk Friedenskooperative» ist ein informeller Dachverband von Friedens- und Menschenrechtsgruppen, der zugleich als Knotenpunkt und Koordinierungsstelle außerparlamentarischer Aktionen tätig ist. Die Themenschwerpunkte des Netzwerks, die auf der Homepage wiederkehren, sind Widerstand gegen Krieg und Militär, Vorschläge und Projekte Ziviler Konfliktbearbeitung, Solidarität mit Flüchtlingen, Menschen- und Bürgerrechte sowie Informationen zu den regelmäßigen Aktivitäten wie z.B. den jährlichen Ostermärschen, den Hiroshima- und Nagasaki-Tagen, dem Antikriegstag und der Ökumenischen Friedensdekade
|
35
Die AG Friedensforschung der Gesamthochschule Kassel hat in Kooperation mit dem Bundesausschuß Friedensratschlag auf Ihrer Website ein Gutachten zum «Afghanistan-Krieg, Bundeswehreinsatz und Völkerrecht» von Prof. Dr. Norman Paech zur Verfügung gestellt. Darin kommt der Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass der Antrag der Bundesregierung aus völker- und verfassungsrechtlichen Gründen abgelehnt werden müsste.
|
36
LINKPARTNER
In Englisch ist die von Mark A. Rigstad (Oakland University / Department of Philosophy) herausgegebene Site "Just War Theory", die sich vor allem mit der Philosophie des Krieges und des Friedens befasst.
|
37
Über die US-amerikanische Friedensbewegung mit Nachrichten, Artikeln, Kommentaren zu allen Kriegsschauplätzen der Welt berichtet die ebenfalls englisch-sprachige Seite von Johan Galtung
|
38
|
|
humanitäre Initiativen
und Hilferufe
|
39
LINKPARTNER
Weltweit sind es über 200.000 Mediziner und Medizinerinnen, die sich im Rahmen des "International Physicians for the Prevention of Nuclear War" (IPPNW) in über 60 Ländern engagieren. 1985 erhielten sie hierfür den Friedensnobelpreis. Der Ableger in Deutschland, in dem immer noch 8.000 Ärzte und Ärztinnen, Medizinstudierende und Fördermitglieder aktiv sind, heißt "IPPNW - Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V."
Das Bestreben der IPPNW liegt darin, die erdumspannenden Bedrohungen für Leben und Gesundheit abzuwenden. Zu diesem Zweck setzen sie sich über alle politischen und gesellschaftlichen Grenzen hinwegund für friedliche Konfliktbewältigungen, internationale Verträge, die Abschaffung von Atomwaffen und Atomenergie und eine Medizin in sozialer Verantwortung ein.
Zu ihren Tätigkeitsfeldern gehört die Erforschung der Hintergründe gesundheitlicher, sozialer und politischer Auswirkungen von Krieg und Atomtechnologie, die Analyse von Konfliktursachen, die Entwicklung friedlicher Lösungsstrategien, die internationale Beratung politischer Entscheidungsträger und Wissenschaftler sowie die Informierung von Öffentlichkeit und Medien.
Das Engagement der IPPNW spiegelt sich zudem in zahlreichen Arbeitskreisen wieder, so z.B. der AK Atomenergie, der AK Flüchtlinge, der AK Medizin und Gewissen (incl. Medizinethik, gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen, Kommerzialisierung von Gesundheit, Kostendruck im Gesundheitswesen etc.) oder der AK Süd-Nord
Auf der Homepage der IPPNW befindet sich außerdem unter dem Titel "Eine Welt der Gerechtigkeit und des Friedens sieht anders aus" eine Antwort von 60 amerikanischen Intellektuellen auf das Manifest "Gerechter Krieg gegen den Terror".
|
40
Vergleichbar hierzu ist die Organisation «medico international», die sich für das Menschenrecht auf den bestmöglichen Zugang zu Gesundheit einsetzt.
"Dabei unterstützen wir Partnerinnen und Partner vorrangig in Afrika, Asien und Lateinamerika in ihrem Bemühen um wirtschaftliche, soziale und kulturelle Lebensbedingungen, die jedem Menschen das ihm erreichbare Höchstmaß an Gesundheit ermöglichen. Insbesondere steht medico Menschen in Not und Armut, darunter Flüchtlingen und Kriegsopfern zur Seite."
Die Grundlage von «medico international» bilden die "Allgemeine Deklaration der Menschenrechte" (1948) und die "Internationale Konvention über die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der Menschen" (1966), die Gesundheit als Menschenrecht formulieren. Dazu gehören auch die Deklaration der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für eine Basisgesundheitsversorgung und -förderung (1978) sowie die von der Peoples Health Assembly verabschiedete "Gesundheitscharta der Menschen" (2001), die an dem Ziel "Gesundheit für alle" festhalten.
|
41
Unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft setzt sich die 1945 in den USA gegründete Hilfsorganisation CARE weltweit für Not leidende und ausgegrenzte Bevölkerungsgruppen ein. Sie erlangte im Jahre 2004 tragische Bekanntheit durch die Ermordung der britischen Mitarbeiterin Margaret Hassan. Die Homepage des «First Environmental Network for Healthy Living and a Healthy Planet» finden Sie unter
Unter dem Motto «vom CARE-Paket zur Partnerschaft» arbeitet die deutsche Sektion. Auf deren Website finden Sie zahlreiche Presseartikel, Projekte, Aktionen etc..
|
42
Die Website von ProAsyl, der Menschenrechtsorganisation für Flüchtlinge, hat die Adresse
|
43
Empfehlenswert ist auch die Website «Humanistische Aktion» von Rudolf Kuhr mit zahlreichen Texten des Autors
|
44
Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: seit über 20 Jahren leistet Karlheinz Böhms Stiftung "Menschen für Menschen" Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien
|