Ressourcen aktueller Sozial- und politischer Philosophie
– Ökonomisierung – Globalisierung – Individualisierung –

Frieden - (globale) Gerechtigkeit - Nachhaltigkeit


II – NGOs und Globalisierung

Seit der Verlagerung des Ost-West- in einen Nord-Süd-Konflikt und den Attentaten vom 11. September 2001 präsentiert sich nicht nur die Globalisierung in einem neuen Gewand, die vielfach schon selbstverständlich erscheinende Symbiose von Demokratie und Kapitalismus hat auch eine grundlegende Revision von Fragestellungen der Sozial- und politischen Philosophie zur Folge. Sie betreffen Themen wie Armut, Hunger, Gerechtigkeit, Ethik, Bildung, Frieden, Religion oder Interkulturalität gleichermaßen wie gesellschaftliche Stellung der Frau, Geburtenrate, Klimawandel, islamische Revolution oder Chinas wirtschaftlicher Aufstieg ohne Menschenrechte. Damit einher geht nicht zuletzt ein verstärktes Engagement politischer, wissenschaftlicher, kirchlicher und anderer Gruppierungen, die entweder an die Ziele und Werte der tradierten Megaphilosophien Kirche oder das «Programm der Vernunft» anzuknüpfen versuchen oder nach einer neuen Lösung der Konflikte Ausschau halten.
Die n
achfolgenden Links und Datenquellen stellen Ihnen die hier wichtigen Adressen vor.
Empfohlen seien zudem die beiden anderen Linkseiten zu Sozialphilosophie
* Philosophie und Wirtschaft
* und Bürgerschaftliches Engagement und Nonprofit-Sektor
sowie die philosophers today-Seite zur interkulturellen Philosophie







HERAUSGEBER




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Lara Bandilla


Das offizielle philosophers today-Shirt zum Kaufen:



Non Goverment Organizations,
Probleme der Globalisierung
und neue Opposition


1

Mit Datum vom 11. Oktober 2003 wurde von mehr als 70 führenden Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft eine als «Stuttgarter Erklärung» bezeichnete Forderung nach Einrichtung eines Beratergremiums der Europäischen Union zur Entwicklung eines öko-sozialen globalen Marshallplans unterzeichnet. Wie es am Ende der «Erklärung» heisst, seien die Protagonisten der «Global Marshall Plan Initiative» entschlossen, diese so lange voranzubringen, bis sie zum gewünschten Erfolge geführt habe.
Nähere Auskünfte erteilt die Website


http://www.globalmarshallplan.org


weitere Informationen und Hintergründe
http://www.agenda21-treffpunkt.de/lexikon/Global-Marshall-Plan.htm


2

Einer der maßgeblichen Initiatoren der «Stuttgarter Erklärung» ist Prof. Franz Josef Radermacher, der auch zu den Mitbegründern der Stiftung Weltvertrag (Global Contract Foundation) gehört. Die Stiftung wurde im Januar 2002 von 22 Unternehmern, Wissenschaftlern und Studenten mit Sitz in Hamburg errichtet. Ihre Gründung erfolgte aus der Überzeugung, dass eine zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts darin liegen wird, dem Gedanken der Nachhaltigkeit in seiner ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Dimension bestmögliche Wirkung zu verschaffen. Hierzu ist die Gestaltung besserer globaler Rahmenbedingungen erforderlich. Zweck der Stiftung ist deshalb die Förderung und wissenschaftliche Analyse von weltweiten Verträgen zwischen den relevanten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kräften zur Etablierung eines nachhaltigen Global Governance Systems.
Die Global Contract Foundation ist für diese Zwecke auf drei Ebenen aktiv:
1. Sie arbeitet konzeptionell und versucht neue Lösungskonzepte für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts im Sinne der Nachhaltigkeit zu entwickeln.
2. Sie führt zahlreiche Projekte in Eigenregie und mit Kooperationspartnern durch, die zur Bewusstseinsschaffung und zur Erarbeitung neuer Lösungsstrategien beitragen.
3. Sie kommuniziert ihre Lösungskonzepte und Projektergebnisse an verschiedene Zielgruppen und versucht so das erforderliche Bewusstsein für Veränderungen zu schaffen.

http://www.weltvertrag.org/

Weitere Hinweise zum Global Marshall Plan befinden sich auf der Seite

http://www.weltvertrag.org/aktivitaeten/...


3
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Unter der Initiative zweier Schüler des Theodur-Heuss-Gymnasiums in Hagen entstand mittlerweile eine Global-Marshallplan-Homepage für Schüler. Die Website ist durchaus auch für alle jene geeignet, die sich einen schnellen Überblick über die unter Link 1 genannte Initiative verschaffen wollen. Zudem stellt sie ein hervorragendes Linkverzeichnis zu den meisten wichtigen Adressen für Frieden, globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit bereit

http://www.gmpanschulen.de/


4
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Der Universitäts-Clubs Klagenfurt, der sich seit Jahren mir großem Erfolg als Veranstalter von Managementseminaren mit sehr eigenständigen Themen betätigt, hat sich mittlerweile auch durch sein «Friulanisches Manifest», das der Global Marshallplan-Initiative nahe steht, einen Namen gemacht. Weitere Hinweise finden Sie auf der Website des Uniclubs.


http://uniclub.uni-klu.ac.at/aktuell.htm


5

Die Website des Club of Rome finden Sie unter

http://www.clubofrome.org/


6
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Die Website des Club of Budapest

CLUB Of BUDAPEST
International
http://www.clubofbudapest.org

7

«IN LARGER FREEDOM» heißt das von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Programm zur weltweiten Förderung von Entwicklung, Sicherheit und Menschenrechten.
"vents since the Millennium Declaration demand that consensus be revitalized on key challenges and priorities and converted into collective action. The guiding light in doing so must be the needs and hopes of people everywhere. The world must advance the causes of security, development and human rights together, otherwise none will succeed. Humanity will not enjoy security without development, it will not enjoy development without security, and it will not enjoy either without respect for human rights.."

http://www.un.org/largerfreedom/


8

Die von Hans Küng ins Leben gerufene «Stiftung Weltethos für interkulturelle und interreligiöse Forschung, Bildung und Begegnung» hat die Adresse

http://www.weltethos.org


9

Von Professor Hans-Peter Dürr wurde die weltweite Initiative:Global Challenges Network (gcn) gegründet. Auf deren Website befindet sich u.a.:
* ein Argumentationsaustausch zwischen amerikanischen und deutschen Intellektuellen zum Thema : «gerechter Krieg»
* und eine Initiative zum Thema «Leben und Frieden»

http://www.gcn.de


10

Unter dem Motto "Long-term thinking for today’s world" agiert der World Future Council, auf dessen Website es heißt, er sei "a new voice in the global political arena – one that draws on our shared human values to champion the rights of future generations, and works to ensure that humanity acts now for a sustainable future."

http://www.worldfuturecouncil.org/

Die deutschsprachige Site hat die Adresse

http://www.weltzukunftsrat.de/


11

Die Adresse des Internationalen Grünen Kreuzes, dessen Gründer und Präsident Michail Gorbatschow ist, berichtet über zahlreiche Programme wie zum Beispiel die «Rio+10-Initiativen».
"Green Cross International was founded by Mikhail Gorbachev in 1993, building on the 1992 Earth Summit in Rio de Janeiro and Agenda 21. Green Cross is a non-governmental, non-profit organization. Our mission is to help create a sustainable future by cultivating harmonious relationships between humans and the environment. Green Cross concentrates its efforts on the following five programs whose common theme is to promote a significant change in human values leading to greater respect and care for Earth's community of life in all its diversity, and to address the environmental causes and consequences of wars and conflict."

http://www.greencrossinternational.net/


12

Der mit Datum vom 24.03.2000 verabschiedete Text der «Erdcharta», für die die Achtung vor der Natur, die allgemeinen Menschenrechte, soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit sowie eine Kultur des Friedens im Mittelpunkt steht, versteht sich, wie Klaus Töpfer, Executive-Director der United Nations Environment Programme (UNEP), im Vorwort schreibt, als eine inspirierende Vision grundlegender ethischer Prinzipien für eine nachhaltige Entwicklung und soll ein ein verbindlicher Vertrag der Völker auf der ganzen Welt werden.

http://www.erdcharta.de/...


13

Der „Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V.”, (VENRO) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von rund 100 vornehmlich bundesweit agierenden sowie ca. 2.000 weiteren, durch die jeweiligen Landesnetzwerke repräsentierten, großen, mittleren und kleinen Non Goverment Organizations (NGO) bzw. Nicht-Regierungsorganisationen (NRO), die als private und kirchliche Träger der Entwicklungszusammenarbeit, der Nothilfe und der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit tätg sind. Sie alle wollen ihren Beitrag für mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt verstärken und mit noch größerem Nachdruck für die Bekämpfung der Armut, die Verwirklichung der Menschenrechte und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen eintreten.
„VENRO verfolgt das Ziel einer zukunftsfähigen Entwicklungspolitik im Sinne der AGENDA 21, die den Ausgleich zwischen den Reichen und den Armen der Welt, zwischen den Geschlechtern und den Generationen anstrebt. Auf dieser Wertebasis setzt sich VENRO für eine globale Strukturpolitik ein, die die Förderung von Projekten und Programmen in den Entwicklungsländern ergänzt.”

ttp://www.venro.org/


14

Zu den namhaftesten Kritikern bzw. Gestaltern der Globalisierung und ihren Folgen gehört die 1998 in Paris gegründete internationale ATTAC-Bewegung. Die Website von ATTAC-international lautet

http://www.attac.org...

Die deutsche Seite hat die Adresse

http://www.attac.de/index.php


15

Vor allem der «Besonnenheit» widmet sich die Website zivilisiert.de. Sie bietet Statements, Nachrichten, Termine, Foren, den Berliner Aufruf: «Internationalen Terrorismus mit zivilisierten Mitteln bekämpfen», Stellungnahmen u.a. von Hans Küng, Peter Ehrlich, Eric Hobsbawm, Ulrich Ladurner, Mary Robinson, Jürgen Todenhöfer, Sebastian Pflugbeil sowie ein ausgezeichnetes Linkregister

http://zivilisiert.de/


16

Unter dem Motto «Engagement zeigen. Menschen gewinnen.Armut bekämpfen.» stellt die deutsche UN-Milleniumskampagne die Aktionen zu den im Jahr 2000 von den Regierungen beschlossenen Zielen zur Verringerung der Armut vor. Sie können eingesehen werden unter

http://www.millenniumcampaign.de


17
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Eine Plattform künstlerischer und kultureller Beiträge zum Globalbewusstsein bietet


http://www.jetzt-zeichnen-ag.de


18

The Earth Charter is a declaration of fundamental principles for building a just, sustainable, and peaceful global society for the 21st century. Created by the largest global consultation process ever associated with an international declaration, endorsed by thousands of organizations representing millions of individuals, the Earth Charter seeks to inspire in all peoples a sense of global interdependence and shared responsibility for the well-being of the human family and the larger living world. The Earth Charter is an expression of hope and a call to help create a global partnership at a critical juncture in history.

http://www.earthcharter.org/


19

Das in Nachfolge des Einstein-Russell-Manifestes stehende Potsdamer Manifest, eine im Jahre 2005 von namhaften Naturwissenschaftlern veröffentlichte Erklärung gegen Atomwaffen und kriegerische Handlungen, finden Sie auf der Seite

http://www.vdw-ev.de/manifest/manifest_de.pdf


20

Ihr 50jähriges Jubiläum feiert bereits die von Carl Friedrich von Weizsäcker ins Leben gerufene "Göttinger Erklärung", in der sich zahlreiche Wissenschaftler öffentlich gegen eine atomare Bewaffnung der Bundeswehr ausgesprochen haben.
Weitere Hinweise zur Göttinger Erklärung finden Sie hier

Aus dieser Zeit stammt auch die Gründung der "Vereinigung deutscher Wissenschaftler", dem VDW e.V., die 1959 in Berlin u.a. von Carl Friedrich von Weizsäcker, Max Born, Otto Hahn, Werner Heisenberg und Max von Laue initiiert wurde.

http://www.vdw-ev.de/

Anlässlich des 95.Geburtstages des Physikers, Philosophen und Friedensforschers C. F. von Weizsäcker veranstaltet die Evangelische Akademie Tutzing auch eine Tagung zum Thema "Weltinnenpolitik 2007", die der ehemalige UNEP-Direktor Klaus Töpfer als "politische Notwendigkeit" würdigt und die von der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome, der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie, der Global Marshall Plan Initiative und der VDW unterstützt wird. Weitere Hinweise hierzu unter

http://www.ev-akademie-tutzing.de/doku/programm/tagungen.html


21

Die Förderung unabhängiger, kritisch-aufklärender Öffentlichkeitsarbeit und Erziehung zum Schutz von Frieden, Demokratie und Umwelt und die Einhaltung demokratisch-rechtsstaatlicher Prinzipien in der nationalen und internationalen Politik sind die primären Anliegen der im Februar 2004 gegründeten Freiburger Kantstiftung. Ihr Motto ist Kants Sapere aude! ("Wage es zu wissen, klug bzw. weise zu handeln!"), das "der Verstärkung durch ein emanzipatorisch gestimmtes Publikum, also demokratisch-organisierter, unabhängiger, kritisch-aufklärender Öffentlichkeits- bzw. Medienarbeit" bedarf. In Bezug auf das gemeinsame europäische Erbe kann das Werk Kants als ein wichtiger Kristallisationspunkt gewertet werden, der zugleich ein weltbürgerfähiges Vermächtnis der europäischen Aufklärung darstellt. Weitere Hinweise unter

http://www.kantstiftung.de/


Politische Adressen


22

Die Website der Vereinten Nationen

http://www.un.org/

Die Website der „Deutsche Unesco-Kommission e.V.”

http://www.unesco.de/


23

Das Tokyoer Sekretariat des «InterAction Council», einer 1983 gegründeten internationalen Organisation ehemaliger Regierungschefs – darunter u.a. Helmut Schmidt, Mikhail S. Gorbachev und Nelson Mandela – incl. einschlägiger Reden der Mitglieder des Rats hat die Adresse

http://www.interactioncouncil.org/

Auf der Site befindet sich außerdem die vom InterAction Council vorgeschlagene «Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten»


24

Die Adresse des Weißen Hauses incl. einschlägiger Reden des amerikanischen Präsidenten

http://www.whitehouse.gov


Friedensforschung und -erziehung


25

Der wahrscheinlich bedeutendste Friedensforscher der Welt ist Johan Galtung, dessen zentrale Botschaft lautet: "Frieden mit friedlichen Mitteln". Seine Website TRANSCEND steht nicht zuletzt unter dem Motto "A Philosophy of peace"

http://www.transcend.org/


26

Das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) wurde 1971 als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Damit folgte der Senat der FHH einer Empfehlung des Wissenschaftsrates von 1970 die "friedensrelevante Forschung verstärkt zu fördern". Zweck der Stiftung ist es "sich im Rahmen der Friedensforschung speziell mit sicherheitspolitischen Problemen zu befassen und dabei die Kriterien von freier Forschung und Lehre, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Publizierung der Forschungsergebnisse zu erfüllen".
Die Website enthält zahlreiche Texte und Verweise zur Friedensforschung

http://www.ifsh.de


27
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Das um die Vermittlung von Theorie und Praxis bemühte «Institut für Entwicklung und Frieden» (INEF) ist eine Einrichtung der gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Duisburg–Essen zur wissenschaftlichen Begleitung der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF).
Institut und Stiftung haben sich zum Ziel gesetzt,
* die Zusammenhänge zwischen Entwicklung und Frieden besonders in der Dritten Welt zu untersuchen,
* die globalen Interdependenzen von Sicherheit, Wirtschaft und Umwelt zu verdeutlichen,
* den nationalen und internationalen Dialog über globale Interdependenzen und Trends anzuregen,
* Anstöße für politisches Handeln aus globaler Verantwortung in Nord und Süd, Ost und West zu geben und
* über globale Zusammenhänge öffentlich aufzuklären.
Die Arbeit des Instituts basiert auf eigenen Forschungen, der systematischen Erschließung und Auswertung international verfügbarer Expertisen und Ressourcen sowie der Kooperation mit in- und ausländischen wissenschaftlichen Einrichtungen.
Die
Linksammlung der Homepage verweist u.a. auf
*
Wissenschaftliche Institute zur Entwicklungspolitik
* Offizielle Organisationen
* undNichtregierungsorganisationen (NRO / NGO)


http://www.uni-duisburg.de/Institute/INEF/


28
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Die in Dortmund beheimatete Initiative von ca. 900 Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern Verantwortung für Friedens- und Zukunftsfähigkeit bemüht sich mit fachwissenschaftlicher Kompetenz und persönlichem Engagement um ein ethisch selbstverantwortliches Handeln in Wissenschaft und Technik.
„Naturwissenschaftlich technische Entwicklungen im zivilen, sowie im militärischen Bereich haben weitreichende Konsequenzen für alle Fragen des Friedens und des Menschen, aber auch des Friedens mit der Natur. Wir fühlen uns dazu verpflichtet, mit unseren Überlegungen und Arbeiten über die traditionellen Grenzen der Fachwissenschaft in Forschung und Lehre hinauszugehen und unsere gesellschaftliche Verantwortung als WissenschaftlerInnen, TechnikerInnen und als StaatsbürgerInnen gerecht zu werden.”

NaturwissenschaftlerInnen Initiative

 für Frieden- und Zukunftsfähigkeit

http://www.Natwiss.de/


29
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Der Theorie und Praxis der Friedenserziehung widmet sich das «Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.». Er ist seit über 20 Jahren u..a. Partner für Nichtregierungsorganisationen, Einrichtungen der Lehrerfortbildung, Ministerien, Verlage und Stiftungen. Hervorragend ist ausserdem das Linkregister.

http://www.friedenspaedagogik.de/
bzw.
http://www.global-lernen.de/

Ebenfalls vom ift herausgegeben wird die internationale Site

http://www.peace-education.net


30
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Die von Werner Mittelstaedt geführte «Gesellschaft für Zukunftsmodelle und Systemkritik e.V.» fördert Wissenschaft und Forschung im Bereich der Zukunfts- und Friedensforschung bzw. -arbeit. Sie verfolgt das Ziel, den wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entscheidungsträgern Orientierungs- und Entscheidungshilfen zu liefern und Zukunftswissen breiten Bevölkerungskreisen zu vermitteln.
Die Website enthält u.a. empfehlenswerte Links


http://www.zukunft-gzs.de/

Die von der Gesellschaft herausgegebene Broschüre «Blickpunkt Zukunft» kann über die Homepage der GZS bezogen bzw. gelesen werden. Frühere Ausgaben sind als Downloads verfügbar.
In Heft 42 vom Juli 2004 ist ein Bericht über philosophers today enthalten. Direktlink:

http://www.zukunft-gzs.de/blickpunkt-zukunft/archiv/index.html

Hinweis: Im April 2008 wurden die Akten und Dokumente der GZS dem Stadtarchiv von Gelsenkirchen übergeben, wo es zukünftig der interessierten Öffentlichkeit zugänglich ist. Der Link hierfür lautet:

http://www.institut-fuer-stadtgeschichte.de


31

Das «Netzwerk Friedenskooperative» ist ein informeller Dachverband von Friedens- und Menschenrechtsgruppen, der zugleich als Knotenpunkt und Koordinierungsstelle außerparlamentarischer Aktionen tätig ist. Die Themenschwerpunkte des Netzwerks, die auf der Homepage wiederkehren, sind Widerstand gegen Krieg und Militär, Vorschläge und Projekte Ziviler Konfliktbearbeitung, Solidarität mit Flüchtlingen, Menschen- und Bürgerrechte sowie Informationen zu den regelmäßigen Aktivitäten wie z.B. den jährlichen Ostermärschen, den Hiroshima- und Nagasaki-Tagen, dem Antikriegstag und der Ökumenischen Friedensdekade

http://www.friedenskooperative.de/


32

Die AG Friedensforschung der Gesamthochschule Kassel hat in Kooperation mit dem Bundesausschuß Friedensratschlag auf Ihrer Website ein Gutachten zum «Afghanistan-Krieg, Bundeswehreinsatz und Völkerrecht» von Prof. Dr. Norman Paech zur Verfügung gestellt. Darin kommt der Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass der Antrag der Bundesregierung aus völker- und verfassungsrechtlichen Gründen abgelehnt werden müsste.

http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/themen/Voelkerrecht/gutachten.html


33
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In Englisch ist die von Mark A. Rigstad (Oakland University / Department of Philosophy) herausgegebene Site "Just War Theory", die sich vor allem mit der Philosophie des Krieges und des Friedens befasst.


ttp://www.justwartheory.com


34

Über die US-amerikanische Friedensbewegung mit Nachrichten, Artikeln, Kommentaren zu allen Kriegsschauplätzen der Welt berichtet die ebenfalls englisch-sprachige Seite von Johan Galtung

http://www.antiwar.com/


35

LESETIPP
Arbeitstexte für den Unterricht

Krieg

Reclam-Verlag

cover


humanitäre Initiativen
und Hilferufe


36
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Weltweit sind es über 200.000 Mediziner und Medizinerinnen, die sich im Rahmen des "International Physicians for the Prevention of Nuclear War" (IPPNW) in über 60 Ländern engagieren. 1985 erhielten sie hierfür den Friedensnobelpreis. Der Ableger in Deutschland, in dem immer noch 8.000 Ärzte und Ärztinnen, Medizinstudierende und Fördermitglieder aktiv sind, heißt "IPPNW - Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V."
Das Bestreben der IPPNW liegt darin, die erdumspannenden Bedrohungen für Leben und Gesundheit abzuwenden. Zu diesem Zweck setzen sie sich über alle politischen und gesellschaftlichen Grenzen hinwegund für friedliche Konfliktbewältigungen, internationale Verträge, die Abschaffung von Atomwaffen und Atomenergie und eine Medizin in sozialer Verantwortung ein.
Zu ihren Tätigkeitsfeldern gehört die Erforschung der Hintergründe gesundheitlicher, sozialer und politischer Auswirkungen von Krieg und Atomtechnologie, die Analyse von Konfliktursachen, die Entwicklung friedlicher Lösungsstrategien, die internationale Beratung politischer Entscheidungsträger und Wissenschaftler sowie die Informierung von Öffentlichkeit und Medien.
Das Engagement der IPPNW spiegelt sich zudem in zahlreichen Arbeitskreisen wieder, so z.B. der AK Atomenergie, der AK Flüchtlinge, der AK Medizin und Gewissen (incl. Medizinethik, gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen, Kommerzialisierung von Gesundheit, Kostendruck im Gesundheitswesen etc.) oder der AK Süd-Nord
Auf der Homepage der IPPNW befindet sich außerdem unter dem Titel "Eine Welt der Gerechtigkeit und des Friedens sieht anders aus" eine Antwort von 60 amerikanischen Intellektuellen auf das Manifest "Gerechter Krieg gegen den Terror".


http://www.ippnw.de/


37

Vergleichbar hierzu ist die Organisation «medico international», die sich für das Menschenrecht auf den bestmöglichen Zugang zu Gesundheit einsetzt.
"Dabei unterstützen wir Partnerinnen und Partner vorrangig in Afrika, Asien und Lateinamerika in ihrem Bemühen um wirtschaftliche, soziale und kulturelle Lebensbedingungen, die jedem Menschen das ihm erreichbare Höchstmaß an Gesundheit ermöglichen. Insbesondere steht medico Menschen in Not und Armut, darunter Flüchtlingen und Kriegsopfern zur Seite."
Die Grundlage von «medico international» bilden die "Allgemeine Deklaration der Menschenrechte" (1948) und die "Internationale Konvention über die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der Menschen" (1966), die Gesundheit als Menschenrecht formulieren. Dazu gehören auch die Deklaration der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für eine Basisgesundheitsversorgung und -förderung (1978) sowie die von der People’s Health Assembly verabschiedete "Gesundheitscharta der Menschen" (2001), die an dem Ziel "Gesundheit für alle" festhalten.

http://www.medico-international.de/


38

Unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft setzt sich die 1945 in den USA gegründete Hilfsorganisation CARE weltweit für Not leidende und ausgegrenzte Bevölkerungsgruppen ein. Sie erlangte im Jahre 2004 tragische Bekanntheit durch die Ermordung der britischen Mitarbeiterin Margaret Hassan. Die Homepage des «First Environmental Network for Healthy Living and a Healthy Planet» finden Sie unter

http://www.care2.com/

Unter dem Motto «vom CARE-Paket zur Partnerschaft» arbeitet die deutsche Sektion. Auf deren Website finden Sie zahlreiche Presseartikel, Projekte, Aktionen etc..

http://www.care.de/


39

Die Website von ProAsyl, der Menschenrechtsorganisation für Flüchtlinge, hat die Adresse

http://www.proasyl.de/


40

Empfehlenswert ist auch die Website «Humanistische Aktion» von Rudolf Kuhr mit zahlreichen Texten des Autors

http://www.humanistische-aktion.de


41

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: seit über 20 Jahren leistet Karlheinz Böhms Stiftung "Menschen für Menschen" Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien

http://www.menschenfuermenschen.org


Ökologie und Nachhaltigkeit


42

Das «Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH» (IÖW) ist eine der führenden Einrichtungen auf dem Gebiet anwendungsorientierter Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung.
Zentrales Anliegen des 1985 gegründeten IÖW ist die Öffnung der Wirtschaftswissenschaften für ökologische Fragestellungen. Zu diesem Zweck entwickelt es Methoden und Instrumente, um politische Rahmenbedingungen und wirtschaftliches Handeln umweltverträglicher zu gestalten. Daraus resultierende Themenschwerpunkte sind u.a. nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz, nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, innovatives Umweltmanagement in Unternehmen, ökologische Unternehmenspolitik, ökologisch wie ökonomisch tragfähige Stadtentwicklungs- und Verkehrskonzepte, die Entwicklung neuer Methoden und Instrumente einer ökologischen Produktpolitik sowie umweltorientierte Konsumforschung. Themen wie Wettbewerbsfähigkeit, Globalisierung oder Arbeitsmarkteffekte werden dabei übergreifend behandelt. Zu den Förderern und Auftraggebern gehören Institutionen Bundes, der Länder und Gemeinden, zunehmend auch der Europäischen Union und der Vereinten Nationen sowie Unternehmen, Verbände und Stiftungen.

http://www.ioew.de/index2.html


43

Der «Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V.» (B.A.U.M.) wurde 1984 als erste überparteiliche Umweltinitiative der Wirtschaft gegründet und ist durch die Gründung von Schwesterorganisationen in 26 Ländern und dem vom Verein initiierten «International Network for Environmental Management» (INEM) mittlerweile europaweit der größte seiner Art. B
.A.U.M. unterstützt seine Mitglieder in allen Fragen unternehmerischen Umweltschutzes und nachhaltiger Entwicklung, wofür diese sich dazu bekennen, ihr Unternehmen nach einem 10 Punkte umfassenden Ehrenkodex für umweltbewusste Unternehmensführung zu leiten.
m Zentrum der Aktivitäten vteht die Sensibilisierung von Unternehmen, Institutionen, Politik und Bevölkerung für Probleme und Chancen des Umweltschutzes und Fragen der nachhaltigen Entwicklung, die Verbreitung und Weiterentwicklung des integrierten Systems vorsorgender umweltorientierter Unternehmensführung und die Einführung von Methoden und Maßnahmen umweltbewussten Managements und nachhaltiger Entwicklung.

http://www.baumev.de/baumev/home/index.php


44

Seit 1982 besteht die von Umweltschützern gegründete Umweltorganisation «Robin Wood», deren Schwerpunkte die Themen Wald, Tropenwald, Energie und Verkehr sind. Für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist vor allem das vierteljährlich erscheinende Robin Wood-Magazin.

http://www.umwelt.org/robin-wood/german/index-links.htm


45
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Der «Bundesverband TuWas e.V.» ist ein Projekt der Erwachsenenbildung, das 1985 mit dem Ziel startete, selbstorganisierte Lernformen in der Umweltbildung zu entwickeln. 1990 wurde TuWas den AOK-Gesundheitspreis verliehen, 1997 der Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung, 2000 den Förderpreisverlieh der Tutzinger Stiftung.
"Inzwischen wissen wir, dass Moderation in Zukunft zu einer Kulturtechnik werden wird. Die Veränderungsprozesse, mit denen die Gesellschaften des dritten Jahrtausends die globale Evolution weiterführen, benötigen ein bisher nicht gekanntes Maß an Beteiligung und Lernen, Kreativität und Kommunikation. ... The mission is possible."
Zu den aktuellen Arbeitsschwerpunkten von «TuWas» gehören u.a. die mit der Agenda 21 aufgekommenen neuen Aufgaben der Umweltbildung.


http://www.tuwas.net/


weiterführende Links


46
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In ihrer Art und Größe mit 50.000 gutsortierten Links auf Deutsch und Englisch weltweit führend ist die Site «Norbert´s Bookmarks» mit globalen Themen wie
* Frieden, Umwelt, Menschenrechte
* Eine Welt, Konfliktregionen, Militär
* Soziales, Frauen, Männer
* Religionen, Bildung
* Wirtschaft, Politik, Nachrichten
* und vielen weiteren Zukunftsfragen.

Aktuell, ausgewogen und kostenlos stellen seine Bessere-Welt-Links auch eine wertvolle Resource für den Unterricht dar - z.B. in Politik, Philosophie, Geschichte, Sozialkunde, Religion, Ethik, Erdkunde und Englisch.

http://www.bessereweltlinks.de/


47
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Zahlreiche, vielfach interessante Texte und zahlreiche einschlägig relevanten Linkadressen sind zusammengestellt auf der Seite

http://www.netzwerk-regenbogen.de/Texte.html


48

Im englischsprachigen Bereich ist die rightlivelihood-site zu empfehlen, deren award mittlerweile als Alternativer Nobelpreis weltweit bekannt ist.
"The idea of 'right livelihood' is an ancient one. It embodies the principle that each person should follow an honest occupation which fully respects other people and the natural world. It means being responsible for the consequences of our actions and taking only a fair share of the earth's resources."
Die Homepage der rightlivelihood-site wartet mit zahlreichen und fundierten «subjects» und einem beachtenswerten Linkverzeichnis auf

http://www.rightlivelihood.se/links.htm


Nachschlagewerk und
Presseempfehlungen



49

Es nennt sich zwar «Lexikon der Nachhaltigkeit», ist aber weit mehr als das: Enzyklopädie und Nachschlagewerk mit Definitionen, Artikeln, historischen Fakten, Institutionen uvam.

http://www.nachhaltigkeit.info/


50

Ein guter Tip ist die kostenlose online-Zeitung von Franz Alt mit Nachrichten aus Ökologie, Gesellschaft, Frieden, soziale Gerechtigkeit etc.

http://www.sonnenseite.com...


51

Vom Wiener „arbeitsraum für philosophie” wird die per Email versandte, digitale Wochenzeitung über Managementtools für NGO´s und NPO´s versandt – mit Kolumnen, Berichten und Reportagen über relevante politische, ökonomische und kulturelle Entwicklungen


http://www.glocalist-review.com/


52

Von Richard Pestemer herausgegeben wird die Online Zeitschrift "Tacheles Regional", ein Kooperationsprojekt unterschiedlicher Partner, die sich den Anliegen "Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" verpflichtet fühlen.

http://www.tacheles-regional.de


weitere Empfehlungen


53

Unter nachgenannter Adresse finden Sie die Homepage der "Gesellschaft für Internationale Weiterbildung und Entwicklung gemeinnützige mbH" (InWEnt), vertreten durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Carl Duisberg Gesellschaft (CDG) und die Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung (DSE). Ihre Aktivitäten konzentrieren sich auf die Personal- und Organisationsentwicklung in der internationalen Zusammenarbeit, darüber hinaus bietet InWEnt Bildungs-, Austausch- und Dialogprogrammen für Führungskräfte und Entscheidungsträger in Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft an.
Auf der Website befinden sich u.a. Texte und Informationen zum Ärzteprogramm in Afghanistan und der Politik der Armutsbekämpfung.

http://www.inwent.org/


54

«Common Dreams» heißt das Newscenter, in dessen Register zahlreiche Beiträge namhafter Intellektueller nachzulesen sind

http://www.commondreams.org/


55

GESIS, die 1986 gegründete «Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen e.V.» stellt Datenbanken mit Informationen zu sozialwissenschaftlicher Literatur und zu Forschungsaktivitäten sowie die Archivierung und Bereitstellung von Umfragedaten aus der Sozialforschung zur Verfügung. Auf der Website sind zahlreiche «Topics» aufgelistet

http://www.social-science-gesis.de/

Darüber hinaus befinden sich dort Rubriken zu politisch aktuellen Themen mit Hintergründen und Links

http://www.gesis.org/Information/sowiNet/


56

SURF- UND LITERATURTIPP:
Von Horst Müller herausgegeben wird die in der Tradition der "Konkreten Utopie" Ernst Blochs stehende Seite zur Praxisphilosophie - mit zahlreichen Onlinetexten, Quellenhinweisen, Veranstaltungskalender und Pressespiegel.
Die spezielle Seite zur Globalisierung führt weiter zu Themen der Wirtschaftskritik und Fragen einer alternativen Ökonomie.


IPkW

Initiative für Praxisphilosophie
und konkrete Wissenschaft

http://www.praxisphilosophie.de/

http://www.praxisphilosophie.de/start.htm

http://www.praxisphilosophie.de/globkrit.htm

日経平均株価のローソク足の見方はダウとほとんど変わりませんが、アルゴリズム取引と手動の裁量取引との違いや板情報における見分け方を調べておくと投資に役立ちます。 自動売買の注文は機械的であり、時間軸では等間隔の発注になるのですぐに分かるはずです。 トレンドラインのブレイクアウトや地合いの感覚的な変化、テクニカル分析の節目を売買の根拠にしたと思われるポツポツと出る指値は裁量取引のことが多いです。
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パラボリックの設定はあらかじめリアルタイムチャートに表示してある数値をそのまま使っても問題はありませんが、より正確なサインを知りたいときは設定を変更してみましょう。 CMEのグローベックス先物でテクニカル指標のダイバージェンスが発生していたらダウ理論で目先の株価を予想してみると相場観が鍛えられます。

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ナスダックのチャート

日経平均225