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"Die moderne Soziologie"

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REZENSION

Ferdinand Tönnies
Geist der Neuzeit

in: Gesamtausgabe Band 22; 1932-1936
Geist der Neuzeit, Schriften, Rezensionen
herausgegeben von L. Clausen

Walter de Gruyter; Berlin, New York 1998: 1-225


Obwohl Ferdinand Tönnies bereits 1933 der «Willkür zum Opfer [fiel]», wurde seine letzte Monographie >Geist der Neuzeit< noch 1935 veröffentlicht. Wie ich schon erwähnte, wurde Tönnies aber nicht nur ab 1933 gemieden, sondern schon viel früher wurde er von den Simmel- und/oder Weber-Anhängern gemieden. Allerdings war das Jahr 1933 besonders tragisch für Tönnies, denn von nun an «wurde er vergessen gemacht». Eine Intention des Herausgebers ist nun, mit diesem Band der Gesamtausgabe gerade den späten Tönnies allgemein und wieder für die Wissenschaft zugänglich zu machen. Mit dieser Tat von Clausen u.a. ist es hier möglich, einmal den Bogen über das Gesamtwerk von Tönnies zu spannen. Verfolgen lässt sich also auch bei diesem Soziologen der Weg von der ersten Monographie (1887) >Gemeinschaft und Gesellschaft< bis zur letzten Monographie (1935) >Geist der Neuzeit<. Wenn ich es recht überblicke, reichen seine Arbeiten von 1875 >Eine höchst nötige Antwort auf die höchst unnötige Frage: «Was ist studentische Reform?»< bis 1935 >G. v. Mutius und die dänische Kultur<, d.h. 60 Jahre arbeitete dieser Wissenschaftler unermüdlich vor allem für die Soziologie. Wie bemerkt, ist die erste Monographie das Standardwerk für die klassische Soziologie (vgl. Durkheim), für die akademische Soziologie (vgl. Parsons, Stark) und für die moderne Soziologie. Da dürfte es ja nicht schwer fallen zu erahnen, welchen Stellenwert die letzte Monographie überhaupt für die Soziologie besitzt.

Doch nun zum Inhalt des Buches: >1) Vorrede; 2) Begriff der Neuzeit, 3) Die Neuzeit als Evolution; 4) Die Neuzeit als Revolution; 5) Historisch-geographische Richtungen der Neuzeit. Die geopolitische Entwicklung; 6) Die bewegenden Kräfte der sozialen Entwicklung; und 7) Die wissenschaftliche Ansicht des sozialen Lebens<.

In der >Vorrede< bemerkt Tönnies, dass er sich vor allem >der historischen Entwicklung< zuwandte. Nach dieser Schrift, so Tönnies, wollte er noch mehr >über die Entwicklung des allgemeinen sozialen und ökonomischen, wie des politischen und des geistig-moralischen Lebens< veröffentlichen. Dazu kam es nicht mehr, aber erstaunlich genug dürfte sein, dass hier das Paradigma 1 von Parsons bereits benannt ist, aber nicht nur irgendwie, sondern in einer besonderen Konstellation: I (sozial), A (ökonomisch), G (politisch) und L (geistig-moralisch). Um zu klären, ob dies Zufall ist oder nicht, benötigt man|frau die Kenntnis der ersten Monographie von Tönnies. Es ist kein Zufall. Da Tönnies diese Anordnung mit Bezug auf Max Weber formulierte, er aber auch die Werke von Marx studierte, gebe ich hier auch die konkrete Ordnung an: ökonomisch (A), politisch (G), geistig-moralisch (L) und sozial (I). Nehme man|frau zur Kenntnis, dass das AGIL-Schema von Parsons sozilogisch eigentlich AGLI-System (empirisch) oder ILGA-System (theoretisch) lautet.

Der >Begriff der Neuzeit< liefert etwas Wichtiges direkt am Anfang. Das Wort >Neuzeit< erfasst ein Zeitalter, wobei Tönnies eine soziale Einteilung in >Antike, Mittelalter und Neuzeit< favorisiert. Bezogen auf den Menschen, entspricht sie in etwa Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, d.h. hier kommt man|frau auch in Kontakt >mit dem Gedanken des Fortschritts<. Die Unterscheidung zwischen Antike und Mittelalter mag nun mehr oder weniger scharf sein, jedoch das Verhältnis zwischen Mittelalter und Neuzeit verbindet Tönnies über die >Generation< und er versteht darunter >das Verhältnis zwischen Väter und Söhnen und Mütter und Töchter<. Wieder ist die «analytische Kernfamilie» (vgl. >I Ging<) mit ihren Grundlagen Yang {z.B. männlich} und Yin {z.B. weiblich} (vgl. >Tao-Te-King<) zu finden. Tönnies wendet nun seine Gedanken so, dass deutlicher wird, >wie der weibliche Geist das Mittelalter, der männliche Geist die Neuzeit charakterisiert<. In gewisser Weise ist dies die soziale Entwicklung >von Gemeinschaft zu Gesellschaft< (vgl. Erstwerk von Tönnies), allerdings gilt es nun auch etwas zu beachten: 1) die Neuzeit ist >ein Ausdruck für die Tatsache des stetigen Flusses<; 2) die Neuzeit verweist auf eine soziale Wandlung, wohingegen das Mittelalter das soziale Beständige umfasst; 3) die Neuzeit bezieht sich auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; und 4) die Neuzeit ist kein Antipode zur Frühzeit, sondern erfasst den sozialen Übergang zur >Gesellschaft<, wobei hier die >Entwicklung der Individuen und des Individualismus< vorherrscht.

Der Individualismus besagt, dass sich die einzelne Person >seiner Angelegenheiten oder Interessen bewusster wird<; er sollte >wie alle Erscheinungen des sozialen Lebens a) im ökonomischen, b) im politischen, c) im moralischen und geistigen Leben betrachtet werden<. Tönnies verknüpft Gemeinschaft u.a. mit Dorf und Gesellschaft u.a. mit Stadt, er sagt weiter: >Der Individualismus strebt aus der Gemeinschaft heraus, die ihn bedrückt und hemmt<. Die Gemeinschaft ist so zunächst einmal die Praxis der Verbundenheit und die Gesellschaft >die Praxis des isolierten Einzelmenschen<. Im ersten Fall kann es sich um Personen der Verwandtschaft oder Nachbarschaft handeln, im zweiten Fall um Fremde oder Reisende, womit Tönnies die Bedeutung der Kaufleute oder Händler für den Übergang von der Gemeinschaft zur Gesellschaft anspricht. Mit ihnen entwickelt sich der Geldhandel, >deren Vereinigung zur sogenannten Weltwirtschaft< darüber vorangetrieben wurde. >Der Triumph des ökonomischen Individualismus<, so Tönnies, erschließt sich über Geld und Ware (G - W; vgl. Marx).

Um frei von der Enge zu sein, muss sich die Person von den >großen Zusammenhängen der Menschen<, in die er >hineingeboren< ist, lösen können. Tönnies verweist hier auf die Unterscheidung >Wesenwille< (Überzeugung, Gewissen) und >Kürwille< (Interesse, Nützlichkeit), wobei es die zweite Art ist, die den Individualismus in der Weite unterstützt; er ist >eine Frucht der Verallgemeinerung des Handels<. Mit diesem Gebiet streift Tönnies die Arbeiten von Max Weber: >Jeder Kaufmann will gewinnen, jeder seinen Gewinn, und zwar möglichst großen, erzielen; alle Handlungen eines jeden sind Mittel zu diesem Zwecke<.

Hier geht es um >die Assoziation<, die jeden persönlichen Charakter abstreift, als nackte Assoziation des Unternehmen des Geldes, des Kapitals<. Wie anders, um es zu bemerken, spricht da Freud von der «freien Assoziation». Die politische Assoziation, die Tönnies anschließend betrachtet, meint demgegenüber >die neuzeitliche Vertragstheorie, von Hobbes begründet, von Rousseau nachgebildet<. Allerdings irrt Tönnies ein wenig, denn Rousseau beruft sich u.a. auf Platons >Der Staat<. Wahr ist aber, dass sich über Hobbes und Marx dann drei Parteien herauskristallisieren: >1. die Partei des Grundbesitzes; 2. die Partei des Kapitals; 3. die Partei der Arbeit<.

Merkwürdigerweise spricht hier jedoch Tönnies die vierte Partei - weder Boden und Kapital noch Arbeit - nicht an. Dies ist ein besonderes Problem, es war auch 1935 so, mit der die Soziologie nicht zurechtkam, wenn Durkheim ignoriert wird. Stattdessen berührt Tönnies mit der >Assoziation in der geistig-moralischen Sphäre< zunächst einmal die >Weltanschauungsparteien<, wobei diese dann mit Antike, Mittelalter und Neuzeit verknüpft werden. Er meint hier im Sinne seiner Theorie >eine echte und organische Evolution< zu erblicken, d.h. er denkt, dass besondere >Persönlichkeiten< wichtig sind. Wie sich später zeigte (vgl. Parsons), wurden spezielle Arbeitsteilungen und schneller Informationsaustausch wichtigere Faktoren für die Entfaltung von Wissenschaft.

>Die große Brücke, die aus der Antike ins Mittelalter und seinen Geist hinüberführt, ist die katholische und apostolische Kirche<. Mit Webers «protestantischer Ethik» ist dies nicht leicht zu vereinbaren, aber diese Kontroverse lässt sich in der Neuzeit einfacher an Parsons (mit dem Idealich Weber) und Stark (mit dem Idealich Tönnies) studieren. Beides stimmt übrigens nicht ganz, denn die «große» Brücke ist die Philosophie, wie nicht nur Nietzsche anmerkte. Tönnies ist hier viel zu sehr verstrickt in den Gebieten Wissenschaft, Technik und Kunst, sein Blick fällt eben nicht mehr auf die «freien Assoziationen» (Durkheim, Freud).

Die Neuzeit entwickelt sich nicht einfach stetig (Evolution), sondern sie >zerstört< auch bisher allgemeine Erkenntnisse (Revolution). Tönnies sagt es so: >Er will nicht nur das Alte. Er will Neues<. Damit wird das angesprochen, was Whitehead schon mit seiner «Kosmologie» erwähnte, nämlich >die Einheit in der Vielheit<. Also >die ökonomische Revolution der Neuzeit< geht über zum Problem der >großen Gesellschaft<. Was das bedeutet, wird erst ca. 40 Jahre später von Parsons mit dem «System moderner Gesellschaften» ausformuliert. Womit nicht gesagt ist, dass Parsons über Weber besser vorankam, sondern mit Tönnies erst Parsons sein «Paradigma der Gesellschaft (P1)» erstellen konnte.

So ist nun auch verständlicher, dass das Charisma von Napoleon (z.B. Weber) eine Sache ist, das des Papstes (z.B. Tönnies) eine andere. Diese Anregung von Tönnies verstand Parsons nicht gut, von den Epigonen ganz zu schweigen, Stark verstand sie sehr wohl, aber diesem war nicht Pascal so geläufig wie Durkheim, weshalb dann Tönnies nicht Napoleon, sondern >den Namen des Cäsar fortleben ließ<. Der Hintergrund ist schnell erzählt. Für Tönnies war der «Leviathan» eine Symbolik für den Staat, aber für Durkheim war die «Gesellschaft» ein Symbol für das Höchste.

So unterschiedlich diese Bereiche sind, so unvermutet ergänzen sie sich auch. Durkheim (1893) spricht drei «anormale Formen» der Neuzeit an: 1) die anomische Arbeitsteilung; 2) die erzwungene Arbeitsteilung; 3) die ungenügende Arbeitsteilung; und Tönnies erwähnt nun 4) >Arbeitslosigkeit<. Es ist nicht abwegig, diese mit den sozialen Problemen in Zusammenhang zu bringen: Anomie, Altruismus, Egoismus und Fatalismus, d.h. Parsons (1937) irrte sich mit der Ignoranz des vierten Typs von Durkheim. Das Soziologische, was sowohl Tönnies als auch Durkheim sehen, ist das folgende: Gemeinschaft ist >vor den Individuen<, Gesellschaft ist >nach den Individuen<. 1935 ist von Tönnies stimmig erarbeitet, dass gilt: Gemeinschaft (Tönnies) entspricht der mechanischen Solidarität (Durkheim) und Gesellschaft (Tönnies) passt zur organischen Solidarität (Durkheim). Dies ist im Erstwerk von Tönnies nicht zu erkennen.

Was sich unterscheidet, ist, dass Tönnies Wesenwille / Gemeinschaft mit Yin und Kürwille / Gesellschaft mit Yang verknüpft. Durkheim macht sowohl die mechanische als auch die organische Solidarität zum Yin, lediglich die sozialen Tatsachen oder die «zwei Gesichter einer Wirklichkeit» tendieren unter bestimmten Bedingungen zum Yang. Lange lässt sich darüber brüten, ob die Sichtweisen von Durkheim und Tönnies konvergieren oder divergieren. Aber letztlich findet sich die Lösung in >Süd - Nord< (vertikal) und in der >Bewegung von Osten nach Westen< (horizontal). Durkheim sieht nicht von unten nach oben (vertikal) einen >Altersunterschied< wie Tönnies, sondern von links nach rechts (horizontal). Ferner sieht Durkheim dann auch die Neuzeit nicht von rechts nach links, sondern von oben nach unten. Durkheim wäre damit eher konventionell von links nach rechts und von oben nach unten zu lesen, Tönnies (>Theorie vor Praxis<) anders.

Zunächst seien dazu zwei Anmerkungen eingefügt: 1) >Hier wie sonst werden wir den Geist der Neuzeit als einen unvollendeten und noch werdenden erkennen müssen<; und 2) ist damit gegeben, dass Tönnies mit Freud konvergiert. Durkheim allerdings hat nach dem kartesischen Produkt (Süd - Nord, Ost - West) genau einen Schnittpunkt, nämlich im Ursprung, mit Tönnies.

Dies alles ließe sich wissenschaftlich schwer verstehen, hätte sich nicht Durkheim geäußert, dass der Anfang in der >Gemeinschaft< oder nach Whitehead im «Uranfang» zu finden ist. Die >Gesellschaft< ist dann «Folgenatur». Konzentrierte sich Nietzsche auf das Können, Tönnies auf das Wollen und Freud auf das Müssen, so ist entgangen, dass Durkheim mit solchen Begrifflichkeiten weniger operierte, er bedachte das Fühlen, Denken, Wissen und Glauben oder das War, Ist, Werden. Überall gibt es wichtige Dinge für die Neuzeit, womit der Anfang von diesem Buch wieder berührt wird.

Wenn man|frau Ferdinand Tönnies etwas in diesem Buch von 1935 ankreiden will, dann dies, dass er die Deutschtümelei von Weber unterschätzte und den wissenschaftlichen Wert von Weber überschätzte. Dies ist eine Konsequenz aus der dümmlichen akademischen Hoffnung auf Gemeinschaft, obwohl doch gerade Tönnies gehört haben sollte, dass Wissenschaft mit der Gesellschaft verknüpft ist. Wenn die Konvergenz eine Durchschnittsmenge ist (vgl. Whitehead), der Schnittpunkt von Durkheim und Tönnies in der >Gemeinschaft< zu erblicken ist, dann heißt dies doch wohl nicht, dass «die meisten Soziologen [die Definition von Max Weber] akzeptieren könnten». Ferner beginnen Theorien über soziale Systeme immer mit der >Gemeinschaft< oder mit einer bejahenden Integration, wieso sollten also >Soziale Systeme< (vgl. Luhmann) ausgerechnet ohne Integration auskommen und dann verbleibende Bruchstücke auch noch etwas mit Soziologie zu tun haben?

Wirtschaft, Politik und Kultur (nach Parsons im Paradigma 1 = A, G, L) behandelt nun Tönnies hier 1935 explizit, aber das Soziale (von Gemeinschaft zur Gesellschaft {Erstwerk} = I) stellt er ein wenig in den Schatten. Dies schlachtete z.B. Parsons zur «gesellschaftlichen Gemeinschaft» (I - P1) aus. Stark war einer der ganz wenigen redlichen Soziologen, der mit den verdeckten Verweisen auf den >Geist der Neuzeit< feststellte, dass das soziale System (I - P1) eigentliche «gemeinschaftliche Gesellschaft» heißen könnte, sollte oder müsste.

Als Leser verrate ich noch etwas, hätte Tönnies 1935 mit seinem >Kürwillen< die «Kriegsschriften» von Durkheim und die >Neue Folge< von Freud beachten können, hätte er auch mit seinem >Wesenwillen< auf Weber schielen müssen, aber nur wenige erkannten, dass Tönnies sowohl redlich als auch mitfühlend schreiben wollte.

Ich bin so frei zu bemerken, dass so manche Entdeckungen von Parsons auf Tönnies zurückgehen. Wie Tönnies sich nicht getraute, Weber ad absurdum zu führen, so traute sich Parsons nicht, seine eigentliche «effervescence» zwischen Tönnies und Freud zu veröffentlichen. Wie dem auch sei, mit diesem Buch von Tönnies wird bewusster, dass so Manches von einigen Kindern und Kindeskindern der Klassiker weder gewusst noch verstanden wurde, diese mussten einfach etwas tun. Ohne den langjährigen Präsidenten der Soziologie läuft eigentlich nichts in der Soziologie, denn wie ich schon bemerkte, ist das soziologische Hauptwerk von Parsons >Sozialstruktur und Persönlichkeit< und eben nicht die u.a. von Marianne Weber veröffentlichte Definition der Soziologie in neun Zeilen im posthumen Werk auf der ersten Seite des ersten Halbbandes im ersten Teil des ersten Kapitels. Ein wenig mehr ist zu berücksichtigen, wenn über Soziologie insgesamt und speziell über klassische (Antike), akademische (Mittelalter) und moderne (Neuzeit) Soziologie reflektiert werden will.

Klar, Personen, die nachdenken müssen, wollen oder können, haben dieses Werk von Tönnies sicherlich schon lange ins Auge gefasst, Personen, die meinen, sie verstünden etwas von der >Vita activa< (vgl. Arendt), wird es nicht entgangen sein, es auf ihre Wunschliste zu setzen, Personen, die soziale Diagnosen (vgl. Elias) zu erstellen wünschen, brennt es in den Fingern, es einmal aufzuschlagen. Personen, die sich für die Neuzeit interessieren, sei es empfohlen.

noz

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